Das 35-jährige Motocross-Urgestein Kevin Strijbos (Yamaha) zeigte in Crisolles, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Nur Vizeweltmeister Jeremy Seewer (Yamaha) konnte dem Belgier Paroli bieten.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Seit mehr als einem Jahr ist der 35-jährige Kevin Strijbos keine Rennen mehr gefahren. Für diese WM-Saison kam der Belgier im Team Gebben van Venrooy Yamaha unter. Für viele gehörte der Routinier bereits zum alten Eisen. Doch was der Belgier am letzten Wochenende im französische Crisolles zeigte, war eine faustdicke Überraschung. Lediglich Vizeweltmeister und Yamaha-Factory-Rider Jeremy Seewer konnte das Motocross-Urgestein einbremsen und das auch nur, weil Strijbos im ersten Lauf von Überrundeten aufgehalten wurde.
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Im Qualifying legte Strijbos die schnellste Rundenzeit vor. Es folgte der 'holeshot' im ersten Lauf und viele Führungsrunden, bevor Jeremy Seewer seine Chance beim Überrunden nutzen und trotz starker Gegenwehr gewinnen konnte. Alle anderen MXGP-Piloten hatte Strijbos klar distanziert, darunter seine beiden Teamkollegen Calvin Vlaanderen (Gesamt-Vierter) und Brent van Doninck (P8), beides nicht die langsamsten Zeitgenossen der aktuellen Grand-Prix-Szene. Auch Fahrer wie Henry Jacobi (Honda), Petar Petrov (Honda) oder Nathan Watson hatten deutlich das Nachsehen.
Im zweiten Lauf leistete sich Strijbos sogar einen Patzer. Er startete nur im Mittelfeld und fuhr auf einer Strecke, auf der sich schwer überholen ließ, auf Rang 2 nach vorne. Am Ende hatte er seinen Rückstand zum führenden Jeremy Seewer auf 5,8 Sekunden verkürzen können und wurde hinter dem Schweizer Zweiter der Gesamtwertung.
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"Es war ein guter Tag", resümierte Strijbos. "Ich hatte ein tolles Gefühl für das Bike. Gesamtrang 2 ist ein guter Start für mich und das Team. Wir haben hart für dieses Ergebnis gearbeitet. Aber wir haben noch einiges an Arbeit vor uns. Besonders im Bereich des Motors haben wir noch Potenzial. Ich denke, es könnte künftig noch besser laufen, denn wir stehen noch nicht bei 100%. Wir werden bis zum Saisonauftakt in Russland noch einiges verbessern, um dann gut vorbereitet in die Saisonstarten zu können."
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Die Motocross-WM beginnt am 13. Juni an der russischen Schwarzmeerküste in Orlyonok.
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