Hamlin mausert sich zum Titel-Favoriten

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Denny Hamlin mit der Southern-500-Trophäe

Denny Hamlin mit der Southern-500-Trophäe

24 Stunden nach seinem Sieg im Rennen der Nationwide Series gewann Denny Hamlin auch das Sprint-Cup-Event in Darlington. Jimmie Johnson mit hartem Crash.

«Too Tough To Tame» - über einen der Spitznamen für den Darlington Raceway kann Denny Hamlin nach seinen zwei Erfolgen an diesem Wochenende nur schmunzeln. Der Gibbs-Pilot entschied am Samstagabend das elfte Saisonrennen der Sprint Cup Series für sich. Für Hamlin war es bereits der dritte Saisonsieg. Jeff Gordon und Jeff Burton, die sich lange Zeit mit ihm duellierten, hatten das Nachsehen.

Burton machte beim letzten Boxenstopp einen entscheidenden Fehler. Beim Verlassen der Box überfuhr er den Luftschlauch, an dessen Ende sich der Schlagschrauber für den Reifenwechsel befand. Unter Gelb bekam er eine Durchfahrtsstrafe und musste sich für den Neustart ganz hinten einordnen. Jeff Gordon erwischte es kurz vor den Boxenstopps bzw. der letzten Gelbphase. Als er unter Grün hineinkommen wollte, verfehlte er die Boxengasse und verlor viele Positionen auf der Strecke. Glück im Unglück, die Gelbphase kam kurz darauf raus und Gordon verlor keine Runde. Nach den meisten Führungsrunden reichte es am Ende allerdings nur für Platz vier.

Das Rennen in Darlington machte seinem Ruf alle Ehre. Viele Zwischenfälle sorgten immer wieder für Unterbrechungen. Ziemlich zerstört hat es unter anderem das Auto von Jimmie Johnson, der unverschuldet abgeräumt wurde. A.J. Allmendinger verlor nach einem Bremsdefekt die Kontrolle über seinen Ford und rutschte quer über die Strecke. In Kurve drei knallte er schliesslich rückwärts ins Auto von Johnson.

Position zwei in der Gesamtwertung konnte der amtierende Meister zwar noch verteidigen, der Rückstand auf Harvick beträgt nun aber 110 Punkte. Kevin Harvick wurde hinter Juan Pablo Montoya Sechster. Der Kolumbianer führte ebenso wie Kurt Busch auf Platz drei keine Rennrunde, sammelte aber wichtige Punkte für den Einzug in die Top 12. Der Earnhardt-Ganassi-Fahrer liegt nun auf Platz 17. Teamkollege Jamie McMurray konnte sich mit Platz zwei im Rennen ebenfalls heranarbeiten. Er liegt auf Rang 16.

Trotz eines 18. Platzes im Rennen konnte Dale Earnhardt jr. den zwölften und letzten Chase-Platz einnehmen.

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