Matt Kenseth staubt den Sieg ab

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Matt Kenseth führte 33 Runden

Matt Kenseth führte 33 Runden

Carl Edwards und Jimmie Johnson führten beim NASCAR-Rennen in Dover zusammen 324 von 400 Runden an. Am Ende verpassten beide gar die Top 5. Matt Kenseth bedankte sich.

Zum zweiten Mal in Folge nahm Carl Edwards beim letzten Boxenstopp vier frische Reifen mit in den Zielsprint. Zum zweiten Mal in Folge verlor er dadurch den Rennsieg. Stattdessen durfte auf der Monster Mile in Dover sein Teamkollege Matt Kenseth feiern. Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison war der Ford-Pilot erfolgreich.

«Wir haben uns am Ende für zwei neue Reifen entschieden, das war der Schlüssel,» fasste Kenseth die entscheidende Situation kurz und knapp zusammen. Zu Beginn hatte aber auch er so seine Probleme. «Nachdem mehr Gummi auf der Strecke war, lief es besser. Davor war es aber wirklich schlimm.» Etliche Fahrer hatten mit dem Fahrverhalten ihrer Autos zu kämpfen. Erst in der zweiten Rennhälfte eröffnete verbesserte sich die Situation.

Carl Edwards und Jimmie Johnson belegen auch nach dem Rennen in Dover die ersten beiden Plätze in der Gesamtwertung. Nach dem Rennen gaben beide offen zu, was schiefgelaufen ist. «Ich wusste wir bekommen Probleme, als so viele mit zwei frischen Reifen in der Box an uns vorbeigezogen sind,» gab Johnson an. «Ich hätte nicht gedacht, dass so viele nur zwei nehmen,» schloss sich Edwards an. Den letzten Neustart mussten beide von Plätzen ausserhalb der Top 10 aufnehmen. Bei nur noch knapp 40 Rennrunden reichte die Zeit nicht mehr aus. Edwards wurde Siebter, Johnson Neunter.

Platz zwei ging an Mark Martin. Der Routinier blieb als einziger Fahrer gleich komplett draussen und fuhr mit alten Reifen ins Ziel. Rang 3 ging an Marcos Ambrose, der den ganzen Tag über in den Top 10 fuhr. Sein Teamkollege A. J. Allmendinger hatte hingegen Pech. Sein Tag endete in den Top 5 liegend vorzeitig aufgrund technischer Probleme. Kyle Busch arbeitete sich vom letzten Platz bis auf Position 4 vor. Brian Vickers freute sich über sein erstes Top-5-Ergebnis der Saison.

Einen Tag zum Vergessen erlebte Juan Pablo Montoya. Nie wirklich in Reichweite zu den Top 10 drehte er sich in der zweiten Rennhälfte auch noch und wurde mit sieben Runden Rückstand 32. Ein ähnliches Desaster ereilte Tony Stewart. Der zweifache Cup-Champion verlor insgesamt sechs Runden und wurde nur 29.

Matt Kenseth verbesserte sich dank Saisonsieg Nummer 2 um vier Plätze auf Position 6 in der Meisterschaft.

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