Busch beschenkt sich selbst

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Kyle Busch in gewohnter Pose

Kyle Busch in gewohnter Pose

Nur 24 Stunden nach dem Sieg im Nationwide-Rennen gewann Kyle Busch auch das Cup-Rennen in Richmond.

An diese Geburtstagfeier wird sich Kyle Busch noch länger erinnern. Zu seinem 24. Geburtstag beschenkte sich der Gibbs-Pilot mit dem Rennsieg auf dem Richmond International Raceway. Es ist bereits der dritte Saisonsieg im zehnten Rennen. Busch ist neben Cale Yarborough der einzige Fahrer, der ein NASCAR-Rennen an seinem Geburtstag gewinnen konnte.

Das Rennen gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Von Beginn an wurde um Positionen gefightet und sich nichts geschenkt. Daraus resultiert auch die hohe Zahl an Gelbphasen. Insgesamt 15 Mal musste das Pace Car ausrücken, weil sich jemand gedreht hat oder die Mauer berührte. Darunter viele der Top-Stars wie z. B. Jimmie Johnson, Jeff Burton, Kevin Harvick, Kasey Kahne, Carl Edwards und weitere Piloten. Jeff Burton wurde nach einem frühen Dreher, ausgelöst durch Dale Earnhardt jr., sogar noch Dritter. Der Childress-Mann scherzte im anschließenden Interview, dass das Auto nach dem Kontakt mit Earnhardt einfach noch besser war.

Zweiter wurde Tony Stewart. Teamkollege Ryan Newman landete auf Rang vier. Für das Stewart-Haas-Team das beste Resultat der Saison. Mark Martin wurde trotz Drehers Fünfter. Innerhalb von 50 Runden von Platz eins auf acht durchgereicht wurde Jeff Gordon. Er musste in der entscheidenden Phase deutlich federn lassen. Schuld daran waren die im Gegensatz zur Konkurrenz veralteten Reifen. Gordon legte seinen letzten Boxenstopp in Runde 274 ein und fuhr über 100 Runden auf dem Reifensatz.

Für Kyle Busch war es daher auch kein Problem, den Hendrick-Fahrer sogar außen zu überholen und davon zu fahren. «Steve (Addington) hat die richtige Entscheidung getroffen», so Busch bezüglich des letzten Boxenstopps. «Es hat sich am Ende für uns ausgezahlt.»

Viel Pech hatte in Richmond erneut sein Teamkollege Denny Hamlin. Im vergangenen Jahr führt er fast das komplette Rennen an, bevor er kurz vor Schluss aufgeben musste. In diesem Jahr führte er erneut die meisten Rennrunden an, fiel nach einem Fehler beim Boxenstopp aber sukzessive zurück.

 
Juan Pablo Montoya beendete das Rennen in der Führungsrunde auf Rang 10.

In der Meisterschaft übernahm Jeff Gordon wieder das Kommando von Kurt Busch. Jeweils einen Platz nach vorne rutschten auch Tony Stewart (3.), Denny Hamlin (4.) und Kyle Busch (5.).
 

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