Mark Martin wieder Vize-Champion

Von Dennis Grübner
NASCAR Cup Series
Mark Martin blieb nur die Rolle des Gratulanten.

Mark Martin blieb nur die Rolle des Gratulanten.

Mark Martin wurde zum fünften Mal in seiner NASCAR-Karriere Vize-Meister. Doch auch ohne Titel fühlt sich der 50-jährige wie ein Champion – zu Recht.

Mark Martins erstes Jahr bei Hendrick Motorsports hätte beeindruckender wohl kaum sein können. Der Oldie in der NASCAR zeigte sich, der Konkurrenz und den Medien, dass man ihn noch immer nicht abschreiben sollte. Nach dem Sieg zum Auftakt des «Chase For The Championship» schien sogar das Undenkbare möglich. Doch letztlich setzte sich die Konkurrenz aus dem eigenen Hause durch. «Es ist unglaublich was die Jungs geleistet haben,» erkannte Martin neidlos an.

«Wir sind das einzige Team, dass sich für das letzte Rennen überhaupt noch eine Chance erarbeitet hat. Das ist Anerkennung genug. Was die Fans und die anderen Fahrer mir gegeben haben bedeutet mir so viel. Ich habe zwar keine dieser Trophäen, deshalb weiss ich nicht, was es mir bedeuten würde. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendetwas an der Beachtung der Fans, Fahrer und so vielen anderen Leuten ändern würde.»

2006 sollte bereits das letzte Jahr sein, in dem der sympathische Fahrer aus Batesville im US-Bundesstaat Arkansas, alle 36 Meisterschaftsrennen absolvierte. Danach folgten zwei Jahre als Teilzeitfahrer im Team von Bobby Ginn bzw. Earnhardt Ganassi Racing (damals noch Dale Earnhardt Inc.). Zur Überraschung aller vermeldete Rick Hendrick 2008 vollkommen überraschend, dass Martin ab 2009 das Cockpit von Casey Mears übernehmen wird und noch einmal die komplette Saison in Angriff nimmt. Doch damit nicht genug, auch 2010 und 2011 soll er noch im Chevrolet mit der Startnummer fünf sitzen.

Hinter dieser Entscheidung steht er nach wie vor. «Es ist das erste Mal in einer sehr langen Zeit, dass ich nicht froh darüber bin, dass die Saison zu Ende ist. Ich hatte ein unglaubliches Jahr und freue mich aufs Kommende. Abgesehen davon bin ich aber natürlich trotzdem glücklich.»
 

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