Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Lavanttal: Wagner sehr knapp vor Neubauer

Von Toni Hoffmann
Bei der 46. Laserhero Lavanttal-Rallye powered by Dohr-Wolfsberg liefern sich der Führende Simon Wagner und sein Jäger Hermann Neubauer ein altbekanntes Sekundenduell.

Halbzeit bei der 46. Laserhero Lavanttal-Rallye powered by Dohr-Wolfsberg. Die Teilnehmer haben den ersten Tag hinter sich gebracht, und können sich auf die zweite Etappe am Samstag mit weiteren acht Sonderprüfungen vorbereiten. Darunter Klassiker wie die Prüfung Hammer Prebl oder der Rundkurs in Eitweg, der bei der Lavantal-Rallye seit je her als fixer Publikumsmagnet gilt.

Am Freitag standen die Prüfung Arlinggraben drei Mal und die Prüfung Vorderlimberg zwei Mal im Zeitplan. Staatsmeister Simon Wagner (Skoda Fabia Rally2) gewann alle Arlinggräben, Vorjahrssieger Hermann Neubauer (Skoda Fabia Rally2) die beiden Vorderlimbergs. Ergo liegt Wagner vorne, jedoch nur um den Hauch von 2,8 Sekunden. Ein Revival der Sekundenduelle der beiden Kontrahenten aus den letzten Jahren also. Denn der Abstand der Power-Boys zum immer noch guten Dritten Luca Waldherr (Citroen C3 Rally2) beträgt bereits eine halbe Minute.

Simon Wagner ist naturgemäß zufrieden, zumal er noch Luft nach oben und dem morgigen Tag optimistisch entgegensieht. «Im Lavanttal war ich am ersten Tag nie schnell. Somit kann ich mit dem Erreichten sehr zufrieden sein.» Hermann Neubauer wiederum ärgert sich besonders darüber, «dass ich den Arlinggraben diesmal kein einziges Mal für mich entscheiden konnte. Der war eigentlich immer eine Domäne von mir.» Und Luca Waldherr lässt alles auf sich zukommen. «Ich bin eigentlich mit meiner Leistung zufrieden. Der Rückstand ist mir aber ein wenig zu groß.»

Noch größer ist er freilich für die zuletzt im Rebenland ausgeschiedenen, aber bis dahin sehr stark fahrenden Julian Wagner (Skoda Fabia RRally2/+41,5 Sekunden) und Michael Lengauer (Skoda Fabia Rally2/+58,2 Sekunden), was ein wenig überraschend kommt. Man kann jedoch davon ausgehen, dass sich deren Teamchef Raimund Baumschlager für morgen etwas überlegt.

In der 2WD-Staatsmeisterschaft führt mit dem Deutschen Rene Noller und dem Slowenen Mark Skulj (beide Opel Corsa Rally4) ein ausländisches Duo. Auf Platz drei rangiert mit deren Markenkollegen Roland Stengg der beste Österreicher.

Ein packendes Duell gibt es auch in der Achim Mörtl Junioren-Staatsmeisterschaft. Der Oberösterreicher Marcel Neulinger und seinen Landsmann Lukas Dirnberger (beide Ford Fiesta ST) trennen momentan nur 2,5 Sekunden. (Lavanttal)

 

Stand nach der 5. von 13 Prüfungen

 

Pos.

Team/Nat/Fahrzeug

Zeit

1

S. Wagner/WEinter A), Skoda

34:52,1

2

Neubauer/Eitel (A), Skoda

+ 2,8

3

Waldherr/Meier (A), Citroën

+ 33,7

4

J. Wagner/Ostlender (A/D), Skoda

+ 41,5

5

Lengauer/Fürst (A), Skoda

+ 58,2

6

Von Thurn und Taxis/Hain (D), Skoda

+ 1:16,7

7

Rossgatterer/Heigl (A), Citroën

+ 1:19,0

8

Zeiringer/Letz (A), Ford

+ 1:21,0

9

Satorius/Lerch (D), Ford

+ 1:37,8

10

Geipel/Becker (D), Skoda

+ 2:12,1

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