Markus Jell: Auf Eisspeedway folgt Flat-Track-WM

Von Daniel Fuchs
Sandbahn
Markus Jell

Markus Jell

Nach der virusbedingten Absage der Grand Prix in Inzell und Heerenveen ist die Eisspeedway-Saison beendet. Jetzt bereitet sich Markus Jell auf die neue Flat-Track-Weltmeisterschaft vor.

Die Wintersaison 2019/2020 verlief für Markus Jell am Ende doch noch recht erfolgreich. Der Pilot des MSC Teisendorf startete in der GP-Qualifikation, der schwedischen Liga sowie bei der Deutschen Meisterschaft und kam auch bei der Team-WM zum Einsatz. Der Start als Reserve- und Wildcard-Fahrer im Inzell- und Heerenveen-GP blieb ihm aufgrund der Absage dieser Veranstaltungen verwehrt.

Bei der WM-Qualifikation im schwedischen Örnsköldsvik lief es nicht nach Plan und der Grand-Prix-Einzug wurde als Achter verpasst. Eine permanente Wildcard wurde Jell verwehrt.

Bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin konnte sich der Altfraunhofener den Vizetitel sichern, was für 2021 erneut ein WM-Qualiplatz bedeutet.

Beim Eisspeedway der Nationen in Berlin raste das deutsche Team dank der Topleistung von Hans Weber auf den dritten Platz. Max Niedermaier und Markus Jell komplettierten die Teamleistung mit ihren Laufpunkten.

Inzwischen bereitet sich Jell auf die Teilnahme an der Flat-Track-Weltmeisterschaft vor. Diese wird 2020 in vier Events ausgetragen, der Auftakt ist am 13. Juni in Diedenbergen. Der 37-Jährige hat ebenso wie Kenny Hinck einen der heiß begehrten Startplätze für Deutschland bekommen.

Während sich Flat-Track in den USA und in Australien großer Beliebtheit erfreut und auf Sandbahnen zwischen 400 und 1600 Meter Länge und mit bis zu zwölf Fahrern auf der Strecke gefahren wird, hat sich der Sport in Europa bislang nicht durchgesetzt. Weil sich Veranstaltungen wie das «Superprestigio» in Barcelona großem Fanzuspruch erfreuen, ist viel Wachstumspotenzial vorhanden.

Kalender Flat-Track-WM 2020:

13. Juni Diedenbergen/D
26. Juli Boves-Cuneo/I
5. September Morizes/F
3. Oktober Pardubitz/CZ

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