Eisspeedway-Team-WM: Deutschland eroberte Bronze

Von Thorsten Horn
Eisspeedway der Nationen

Daniil Ivanov, Dmitry Khomitsevich und Igor Kononov fuhren beim Eisspeedway der Nationen in Berlin den 38. Triumph für Russland ein. Deutschland preschte mit Johann Weber, Max Niedermaier und Markus Jell auf Rang 3.

Nach dem ersten Teil mit 21 spannenden Läufen am Samstag lag das russische Trio erwartungsgemäß auf Platz 1 und zog auch am zweiten Tag souverän ins entscheidende Finale ein. Hierbei behielten Daniil Ivanov und Dmitry Khomitsevich nicht minder überraschend die Oberhand über Martin Haarahiltunen und Niclas Svensson. Letzterer hatte beim Kampf um die Krone zwar alles versucht, doch nach einem Fast-Sturz musste er die Russen sowie auch seinen Teamkollegen ziehen lassen. Stellvertretend für die Favoriten sagte Einzelweltmeister und WM-Leader Daniil Ivanov: «Wir sind sehr glücklich mit diesem Rennen. Wir haben zwar zum wiederholten Mal gewonnen, doch das war kein leichtes Rennen für uns. Die anderen Nationen haben auch gute Fahrer, sodass wir an beiden Tagen voll konzentriert bleiben mussten. Vielen Dank an die Fans und unser gesamtes Team für die Unterstützung.»

Gern hätte auch die deutsche Mannschaft mit den drei Bayern Johann Weber, Max Niedermaier und Markus Jell in besagtem Finale gestanden. Von dem vom Samstag herrührenden Drei-Punkte-Rückstand konnte man zwar einen Punkt abknabbern, doch im direkten Duell gegen Schweden im letzten Durchgang der regulären Heats kam man über ein 3:3 nicht hinaus und musste sich mit dem kleinen Finale begnügen.



In diesem stand man beim Kampf um die Plätze 3 und 4 schließlich den Österreichern gegenüber und behielt die Nerven. Anders die Alpenracer. Harald Simon kam auf der inzwischen ziemlich ramponierten Eisbahn in der ersten Kurve zu Fall und musste als Abbruchverursacher das Feld räumen. Zum Re-Run trat dessen Teamgefährte Franz Zorn entmutigt gar nicht erst an. Dazu sagte er lapidar: «Der Weber war eh saustark, da wollte ich nicht mehr.» Somit drehten der deutsche Punktesammler Nummer 1 und Niedermaier ihre Runden im Horst-Dohm-Eisstadion allein und konnten entspannt die Glückwünsche von den Rängen in Empfang nehmen.



Ein positives Fazit zog am Ende des viertägigen Eisspeedway-Fests mit DM und Team-WM auch der 1. Vorsitzende der Eisspeedwayunion Berlin, Olaf Ehrke: «Wir haben wieder ein tolles Eisspeedway und spannende Rennen gesehen. Mit Platz 3 dürften auch die deutschen Fans glücklich nach Hause gehen. Natürlich planen wir auch für nächstes Jahr, möglichst wieder Anfang März, ein Eisspeedway. In welcher Form, müssen wir in den nächsten Tagen mit dem Motorrad-Weltverband sondieren.»

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