Alex De Angelis ohne Job – aber kein Rücktritt

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Die Kawasaki ZX-10RR von Alex De Angelis wandert ab dem Lausitzring in andere Hände

Die Kawasaki ZX-10RR von Alex De Angelis wandert ab dem Lausitzring in andere Hände

Zuerst war Alex De Angelis von der Kündigung durch Pedercini Kawasaki geschockt, wenig später folgte die Trotzreaktion. Der 33-Jährige will weiter Rennen fahren.

Am Abend des 9. August gab Pedercini Kawasaki die Trennung von Alex De Angelis bekannt, gleichzeitig stellte das italienische Team  Riccardo Russo als seinen Nachfolger vor. Die Entscheidung des Teams traf den San Marinesen aus heiterem Himmel.

Doch er hätte vorbereitet sein können: Denn Russo hatte bereits drei Tage zuvor 6. August bei Facebook ein Engagement in der Superbike-WM ankündigt.

Nach der Kündigung durch Pedercini wurde spekuliert, ob der 33-Jährige seinen Rücktritt erklären würde. Nicht nur wegen der verhaltenen Ergebnisse 2017, sondern auch wegen seiner körperlichen Verfassung.

Das Gegenteil ist der Fall, De Angelis will weitermachen!

«Ich werde mich nach einem neuen Job umsehen, ich denke nichts ans Aufhören», versicherte De Angelis gegenüber GPOne.com. «Deshalb werde ich zum Spielberg-GP fahren, um Freunde zu sehen und mich anzubieten. Ich will zeigen, dass ich Rennen fahren will.»

Doch auch der WM-Dritte der 250-ccm-WM von 2006 und 2007 muss zugeben, dass die Saison mit Pedercini Kawasaki ein Reinfall war. «Das ist keine Saison, an die ich mich gerne erinnern werden. Es hat sich nicht so entwickelt wir ich und auch das Team es erwartet haben», sagte De Angelis weiter. «Gegen die Werksteam ist es schwer gegen anzukommen, das Niveau ist wirklich hoch. Seit Misano fühlte ich mich körperlich viel besser, deshalb waren die schlechten Resulte umso enttäuschender für mich.»

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