Kawasaki-Star Jonathan Rea musste für den Sieg leiden

Von Kay Hettich
Es gab viele Faktoren die dafür sprachen, dass Jonathan Rea im zweiten Lauf der Superbike-WM in Argentinien kein leichtes Spiel haben würde. Am Ende dominierte der Kawasaki-Pilot erneut, trotz schlechter Vorzeichen.

Ein Jonathan Rea lässt sich nicht aufhalten. Wie mittlerweile gewohnt dominierte der Kawasaki-Pilot auch beim Meeting auf dem neuen Circuit San Juan Villicun mit einem Doppelsieg. Sein fünfter Zweifach-Triumph in Folge, der sechste insgesamt. Zehn Rennen gewann der 31-Jährige nun in Serie und setzte damit einen neue Bestmarke. Sein 16. Saisonsieg ist gleichzeitig der 55. Sieg mit Kawasaki, womit Rea auch die Bestmarke von Carl Fogarty einstellte, der ebenfalls 55 Rennen mit Ducati gewann.

Die Superlative scheinen niemals enden zu wollen.

Dabei war die Aufgabe von Rea im zweiten Rennen schwer wie selten. Er startete als Achter ins Rennen, Überholmanöver neben der Ideallinie waren wegen der schlechten Grip-Verhältnisse schlicht gefährlich. Das musste auch der Überflieger feststellen, der sich auf dem Weg nach vorne mehrfach in Sturzgefahr befand.

Als Rea in Runde 9 Xavi Fores die Führung abknöpfte, bestand an seinem Sieg kein Zweifel. Am Ende hatte er sogar genügend Zeit, um auf der Gegengerade einen Wheelie zur Unterhaltung der zahlreichen Fans zu machen. 

Und das alles, obwohl Rea geschwächt ins Rennen ging. «Das Rennen war hart, aber auch schon die Nacht – ich habe sie quasi auf der Toilette verbracht», verriet der vierfache Weltmeister sichtlich mitgenommen. «Zum Glück konnte ich während der 21 Runden alle Flüssigkeiten in mir behalten – im Moment geht’s mir wirklich alles andere als gut.»

«Mein Team hat mir wieder ein perfektes Bike vorbereitet. Die Strecke war für alle neu, aber unsere ZX10-RR lief wie ein Uhrwerk. Auch bei Rennende waren die Reifen noch in einem guten Zustand», lobte Rea. «Zehn Siege in Folge ist nicht normal, das ist verrückt. Also werde ich diesen Moment einfach nur genießen.»


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