Leon Haslam (Kawasaki): «Bautista der Favorit»

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Leon Haslam in Thailand

Leon Haslam in Thailand

Nach nur zwei Meetings der Superbike-WM 2019 haben sich die Kräfte kolossal geändert. Kawasaki-Werkspilot Leon Haslam fürchtet die Ducati-Piloten, insbesondere Seriensieger Álvaro Bautista.

Drei Wochen nach dem Meeting in Thailand steht am kommenden Wochenende im MotorLand Aragón der Europaauftakt der Superbike-WM 2019 auf dem Programm. Auf keiner anderen Rennstrecke spulte Leon Haslam im Winter bei der Vorbereitung für sein WM-Comeback so viele Runden ab. «Mein erster Test mit dem Kawasaki-Werksteam war in Aragón, allerdings spielte das Wetter nicht optimal mit», erinnerte sich Brite.

«Meine Rundenzeiten waren damals trotzdem sehr ansprechend. Ich sage aber voraus, dass das Rennwochenende sehr hart wird», sagte Haslam weiter. «Jonathan ist immer konkurrenzfähig, aber auch Chaz Davies ist in Aragón extrem stark und Álvaro Bautista ist sowieso der Mann, den es dort zu schlagen gilt – gerade auch wegen der beiden langen Geraden. Ich denke es wird schwer das Podium zu erreichen, was dennoch mein Ziel ist.»

Übrigens: Der eingeklemmte Nerv, der Haslam in Thailand plagte, hat sich nach Therapien beruhigt. Außerdem ließ sich der 35-Jährige eine Zyste aus dem Fußgelenk entfernen. «Meinem Rücken geht es zehnmal besser als in Thailand», erklärte Haslam.

Aragón war in Vergangenheit eine gute Rennstrecke für Haslam. «Zuletzt war ich dort 2015 und stand auf der Pole und ich erreichte eine Podiumsplatzierung», bestätigte der WM-Sechste. «Die Piste ist nicht unbedingt mein Favorit, schnelle Rundenzeiten sind mir dort trotzdem gelungen.»


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