Ducati will Bayliss-Junior bei WM-Karriere helfen

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Oli Bayliss soll zuerst in Australien Sieger werden

Oli Bayliss soll zuerst in Australien Sieger werden

Mit Troy Bayliss feierte Ducati sportliche Erfolge und profitierte auch beim Image profitierte der italienische Hersteller vom charismatischen Australier. Man würde auch gerne mit Sohn Oli Bayliss zusammenarbeiten.

Der Name Troy Bayliss ist eng mit Ducati verbunden. Der Australier gewann mit der 996 die Britische Superbike Serie und als Nachfolger von Carl Fogarty 2001, 2006 und 2008 die Superbike-WM. Auch durch seine bodenständige Art ist der mittlerweile 51-Jährige bei Ducati-Fans beliebt wie eh und je.

Der dreifache Weltmeister fördert nun die Karriere seines Sohnes Oli. Der 16-Jährige fährt die australische Supersport-Serie und führt nach Siegen beim Saisonauftakt die Meisterschaft an. Der geplante Gaststart in der Weltmeisterschaft fiel aufgrund technischer Probleme ins Wasser. Es ist nicht die Frage ob der Teenager irgendwann eine internationale Karriere anstrebt, sondern nur wann.

Und dabei möchte Ducati helfen. Wie diese Hilfe aussehen könnte, ist hingegen fraglich.

«Ich kenne Oli seit seiner Geburt – mein Verhältnis zu Troy geht weit über die berufliche Zusammenarbeit hinaus», sagte Ducatis Sportdirektor Paolo Ciabatti gegenüber Motorsport.com. «Ich erinnere mich an diesen kleinen Burschen mit denselben blauen Augen wie sein Vater, der schon mit zwei Jahren das Dreirad zur Seite stellte. Oli ist ein Klon seines Vaters!»

«Troy hat ihm viele Tipps gegeben, aber er ist noch jung. Wenn er sich in Australien als Sieger bewährt hat, müssen wir darüber nachdenken, wie wir ihm helfen können. Ob in der Supersport-WM oder in der Moto2 und ob er das Talent seines Vaters geerbt hat, um früher durchzustarten. Troy begann mit dem Rennsport so richtig erst mit 27 Jahren. Den größten Teil seiner möglichen Karriere verlor er, weil er nicht über die erforderlichen Mittel verfügte. Oli hat hingegen das Glück, dass sein Vater während seiner Karriere gut verdient hat.»

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