Kawasaki gibt Gas: Kundenteams bekommen neue ZX10-RR
Bei den diesjährigen Wintertest waren nur die beiden Kawasaki-Werkspiloten Jonathan Rea und Alex Lowes mit der neuen ZX-10RR auf der Piste. Das japanische Werk will auch seine Kundenteams schnellstmöglich versorgen.
Die neue Kawasaki ZX-10RR ist keine Revolution, scheinbar aber eine gelungene Evolution. Bei den Wintertests in Jerez und Aragón beeindruckten beide Werkspiloten mit dem neuen Motorrad mit Rundenzeiten auf dem Niveau des bewährten Modells, mit dem Jonathan Rea 2020 zum sechsten Mal in Folge die Superbike-WM gewonnen hat.
Neu an der ZX-10RR ist vor allem der Motor, der höhere Drehzahlen ermöglicht und das Top-Speed-Manko im Vergleich zur Ducati Panigale V4R und der Honda CBR1000RR reduzieren soll. Außerdem ist jetzt auch die Ninja wie die Konkurrenz mit Wings ausgestattet, die jedoch nicht als Flügel abstehen, sondern in die Verkleidung integriert sind. Am Vorderrad werden 17 Prozent mehr Abtrieb erzeugt.
Nur 500 Stück vom Basis-Modell für die Superbike-WM werden gebaut, die ersten Motorräder erhielt das Werksteam. Die Kundenteams erhalten das neue Motorrad mit Verzögerung. In Japan wird mit Hochdruck daran gearbeitet, dass diese möglichst kurz ist.
Die ersten Motorräder befinden sich bereits per Luftfracht auf dem Weg nach Europa. Man darf davon ausgehen, dass beim Jerez-Test auch die ersten Kundenteams mit dem neuen Bike ausrücken, zum Beispiel das Puccetti-Team mit Lucas Mahias.
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