Kawasaki: Zerbricht auch Alex Lowes an Jonathan Rea?

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Alex Lowes hat mit Marcel Duinker einen erfahrenen Cheftechniker an seiner Seite

Alex Lowes hat mit Marcel Duinker einen erfahrenen Cheftechniker an seiner Seite

Wenn von den Favoriten für die Superbike-WM 2021 gesprochen wird, fällt nur selten der Name von Alex Lowes. Doch Kawasaki glaubt an die Fähigkeiten des Engländers.

Die Superbike-WM 2020 begann für Alex Lowes auf Phillip Island großartig. Nach den Plätzen 2, 4 und 1 reiste der Engländer als WM-Leader nach Hause – und wegen der Corona-Zwangspause blieb er es bis zur Fortsetzung der seriennahen Weltmeisterschaft Anfang August.

Bis zum Finale in Estoril gelang dem 30-Jährigen aber nur noch zwei Mal der Sprung auf das Podest; die Saison beendete der Kawasaki-Pilot als WM-Sechster. Damit reihte sich Lowes im Kawasaki-Werksteam auf dem Niveau seines Vorgängers Leon Haslam ein.

Lowes hatte ursprünglich nur einen Ein-Jahres-Vertrag mit dem Werksteam, bereits Ende Mai verlängerte Kawasaki aber seinen Vertrag auf 2021. Teammanager Guim Roda glaubt, dass der 30-Jährige kommende Saison durchstarten wird.

«2020 war für Alex aus unserer Sicht ein Lernjahr für 2021. Wir sind überzeugt, dass er kommende Saison mehr als nur überraschen wird», sagte der Spanier gegenüber WorldSBK. «Man darf nicht vergessen, dass er beim Test auf Phillip Island noch große Probleme hatte, am Rennwochenende hat er dann aber verstanden hat, wie er mit der Situation umgehen muss. Es ging dann erst im August weiter, als alle Meeting in nur 2 ½ Monaten durchgezogen wurden. In einer solch kurzen Zeitspanne ist es schwierig, den Charakter eines Motorrades bei den verschiedensten Bedingungen, auf verschiedenen Rennstrecken und mit dem Druck eines Rennwochenendes wirklich zu verinnerlichen.»

Lowes hat mit Jonathan Rea den erfolgreichsten Superbike-Piloten an seiner Seite. Der Nordire ließ bisher den Superbike-Weltmeister von 2013, Tom Sykes, und Routinier Leon Haslam blass neben sich aussehen. Sollte Lowes 2021 aus dem übermächtigen Schatten des sechsfachen Weltmeisters treten, käme das einem Ritterschlag gleich.

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