BMW-Test mit Tom Sykes: Motor-Upgrade verzögert sich

Von Ivo Schützbach
BMW-Werksfahrer Tom Sykes

BMW-Werksfahrer Tom Sykes

Die Superbike-Werksteams von Kawasaki und Honda testen diese Woche Donnerstag und Freitag auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona. BMW ist mit Tom Sykes dabei – was die Bayern auf dem Plan haben.

Seit 2018 gibt es für die Superbike-WM ein technisches Reglement, das die Hersteller mittelfristig auf den gleichen Level bringen soll. Für Podestplätze werden seither Konzessionspunkte vergeben: Die Hersteller erhalten für einen Sieg 3, für einen zweiten Platz 2 und für einen dritten Platz 1 Konzessionspunkt. Die Sprintrennen sind dabei außen vor.

In diese Wertung geht jeder Fahrer ein, nach drei Events wird geschaut, wie viele Konzessionspunkte jeder Hersteller hat. Hat ein Hersteller neun Punkte weniger als der Beste, darf er alle Teile aus der Liste der Konzessionsteile austauschen.

Weil BMW und Honda in den ersten drei Events der Superbike-WM 2021 ohne Podestplatz blieben und dementsprechend keine Konzessionspunkte sammelten, dürfen sie seit dem vierten Meeting Anfang Juli ein Motor-Upgrade bringen.

Dass die Hersteller die neuen Teile nicht sofort einsetzen, hat verschiedene Gründe, wie BMW Motorsport Direktor Marc Bongers SPEEDWEEK.com erklärte: «Man muss bei Updates genau abwägen, ob man eine Neuerung gleich bringt oder besser abwartet und dann mehrere zusammen bringt. Diese Strategie lässt sich nicht vor der Saison festlegen, weil man nicht weiß, wo man steht, wenn man ins Hintertreffen gerät. Man muss auch bedenken, dass pro Fahrer und Saison nur halb so viele Motoren erlaubt sind, wie wir Events haben. Wenn also beispielsweise ein Motor für die Events 3 und 4 vorgesehen ist, dann wirst du nicht nach dem dritten Event ein Update bringen. Es gilt viele Details zu bedenken, bevor man ein Update bringt.»

Den Motor mit den Konzessionsteilen wird BMW frühestens zum achten Saison-Event in Magny-Cours Anfang September bringen. Beim Test in Montmelo am Donnerstag und Freitag ist BMW trotzdem dabei, es kommt aber nur Tom Sykes zum Einsatz.

«Tom testet eine neue Spezifikation PVM-Räder und außerdem Schwingen, die er schon in Jerez probiert hat», verriet Teamchef Shaun Muir. «Bislang hat er die Schwinge von 2020 bevorzugt, jetzt versucht er noch einmal das 2021-Modell. Außerdem haben wir einige Elektronik-Upgrades dabei.»

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