Superbike-WM 2022: Nur bei BMW sind alle Fahrer fix
Im besten Fall werden wir in der Superbike-WM 2022 bis zu 24 Motorräder am Start sehen. Während bei BMW die Fahrer für kommendes Jahr feststehen, gibt es bei den anderen Herstellern noch das ein oder andere Fragezeichen.
Mit dem Saisonfinale am 20./21. November auf der Insel Lombok/Indonesien endet die Superbike-WM 2021 so spät wie noch nie. Parallel laufen die Vorbereitungen auf die neue Saison, die möglicherweise bereits Ende Februar auf Phillip Island beginnt.
Hinsichtlich der Zusammensetzung wird es für 2022 keine Überraschungen geben – die in diesem Jahr aktiven Teams wollen in der seriennahen Weltmeisterschaft weitermachen. Seit Dienstag haben alle Werke die Fahrer ihrer offiziellen Teams bestätigt.
Keine Änderung gibt es bei Kawasaki (Jonathan Rea, Alex Lowes) und Yamaha (Toprak Razgatlioglu, Andrea Locatelli). Ducati tritt erneut mit Michael Rinaldi an, dazu kehrt Álvaro Bautista nach zwei Jahren mit Honda zu den Italienern zurück. Honda bestätigte mit Iker Lecuano und Xavier Vierge zwei Rookies aus dem GP-Paddock.
BMW angelte sich mit Scott Redding einen starken Teamkollegen für Michael van der Mark. Und weil es bei BMW zukünftig keine Unterscheidung zwischen Werks- und Satelliten-Team geben wird, muss an dieser Stelle auch Bonovo action BMW mit Eugene Laverty und Loris Baz genannt werden. Somit stehen alle BMW-Piloten für die Superbike-WM 2022 fest.
Bei den Kundenteams der übrigen Hersteller gibt es noch freie Motorräder.
Puccetti Kawasaki kann sich vorstellen, eine zweite ZX-10RR mit Tito Rabat einzusetzen. Dies wird aber nur passieren, wenn der Spanier etwas zur Finanzierung beiträgt, was der 32-Jährige bis zuletzt aber ausgeschlossen hatte. Auch das Honda-Team von Midori Moriwaki bemüht sich, eine zweite Fireblade in die Startaufstellung zu bringen.
Im besten Fall besteht das Grid der Superbike-WM 2022 aus 24 Motorrädern.
Supersport-Pilot Philipp Öttl verhandelt mit Go Eleven Ducati und Orelac Kawasaki, für die es aber weitere Interessenten gibt.
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