Xavi Vierge (Honda): «Superbike-WM ist unglaublich»

Von Kay Hettich
Xavi Vierge erlebte selbst, wie umkämpft die Superbike-WM ist

Xavi Vierge erlebte selbst, wie umkämpft die Superbike-WM ist

Mit dem Wechsel zum Werksteam der Honda Racing Corporation in der Superbike-WM 2022 gab Xavi Vierge seiner Karrieren einen neuen Impuls. Der ehemalige Moto2-Pilot bereut seine Entscheidung nicht.

Mit Xavi Vierge (24) und Iker Lecuona (22) nahm die Honda Racing Corporation eine radikale Neubesetzung seines Superbike-Werksteams vor. Statt das älteste Fahrer-Duo (Bautista/Haslam) bringt man in der Superbike-WM 2022 nicht nur das jüngste Team an den Start, sondern auch das mit der geringsten Erfahrung.

Mit dem ersten Podium durch Lecuona (Platz 3 im zweiten Assen-Lauf) scheint Honda den richtigen Weg eingeschlagen zu haben, denn auch Xavi Vierge schlug sich angesichts einer Rippenverletzung ordentlich und liegt mit 30 Punkten auf dem neunten WM-Rang.

Die Top-3 der Superbike-WM 2022 sind für die Honda-Piloten aber außer Reichweite. Die Show, die Álvaro Bautista (Ducati), Jonathan Rea (Kawasaki) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha) an der Spitze bieten, ist für Vierge einzigartig.

«Ich denke, für die Zuschauer ist es unglaublich – alle Rennen in diesem Jahr sind sehr hart umkämpft und es gibt eine Menge Überholmanöver», sagte der Honda-Pilot bei WorldSBK. «Es ist eine Meisterschaft, die man als Zuschauer genießen kann, egal ob man sie von zu Hause oder von der Rennstrecke aus verfolgt, es ist unglaublich.»

Auch vom Format der Superbike-WM mit zwei Haupt- und einem Sprintrennen ist Vierge überzeugt.

«Durch die drei Rennen an einem Wochenende hat man die Chance, sich zu steigern. Man lernt aus dem ersten Rennen und kann sich in den folgenden Rennen verbessern», erklärte der 24-Jährige. «Auch das Superpole-Race über 10 Runden. In den Hauptrennen liegen alle sehr dicht beieinander und es gibt viele Überholmanöver. Für das Sprintrennen, wenn man nicht so viel über den Reifenverschleiß nachdenken muss, gilt das umso mehr.»


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