Scott Redding (BMW): «Zu Beginn war alles falsch»
BMW-Werksfahrer Scott Redding lag im ersten Superbike-Rennen im Autodromo do Estoril lange auf Platz 5, letztlich wurde er Achter. Der M1000RR attestiert er deutliche Fortschritte.
15 von 21 Runden fuhr Scott Redding auf dem fünften Platz, dann ließ sein Vorderreifen stark nach und der Engländer wurde mit seiner BMW M1000RR in Speziallackierung "50 Jahre M Sport" von Xavi Vierge und Iker Lecuona (beide Honda) sowie Alex Lowes (Kawasaki) bis auf den achten Platz durchgereicht.
Im Autodromo do Estoril sehen wir in den Rennen nur drei BMW-Fahrer, weil
"Das war aufregend", fasste Redding sein Rennen zusammen. "Ich spürte den Atem der Honda-Fahrer im Nacken und tat alles, um zu überleben. Aber es gab zu viele Runden, um mich zu verteidigen. Vor allem in der letzten Kurve konnte ich gar nichts machen, weil der Vorderreifen auf der rechten Seite hinüber war."
Der 12-fache Laufsieger qualifizierte sich als Vierter, zur ersten Startreihe fehlten nur 0,016 sec. Doch obwohl BMW bei Tests in Oschersleben und Portimao Starts geübt und einiges an der Kupplung sowie der Funktionsweise der Elektronik verändert hat, gelang Redding auch in Portugal kein Raketenstart: "In der Startaufstellung sagte ich zu mir, dass ich jetzt dort stehe, wo ich stehen will. Daraus muss ich etwas machen. Aber dann hatte ich wieder einen schlechten Start und attackierte anschließend zwei Runden lang wie ein Verrückter. Ich konnte in Sichtweite an Locatelli dranbleiben; als der Reifen nachließ, konnte ich nichts machen."
Nach dem desaströsen Saisonauftakt in Aragon, Redding holte nur einen Punkt aus drei Rennen, zeigte das BMW-Aushängeschild in Assen mit Rang 5 eine starke Leistung. Diese Platzierung hat er zwar Stürzen von Gegnern zu verdanken, trotzdem war der Aufwärtstrend unübersehbar.
"Im zweiten Rennen in Assen fuhren wir mit der Abstimmung,
In der Weltmeisterschaft liegt Redding mit 27 Punkten auf Platz 11, bester BMW-Pilot ist Loris Baz (34) als Zehnter.
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