Alvaro Bautista gegen Rea fast immer in der Defensive
«Es gibt nur wenige Strecken, auf denen ich gegen Jonathan Rea volle Attacke fahren kann», sagt Superbike-WM-Leader Alvaro Bautista (Ducati) über den Rekordchampion aus dem Kawasaki-Werksteam.
"Ich wusste nicht, was ich zu erwarten hatte, weil ich nie zuvor mit der Ducati in Estoril fuhr", erzählte
Bautista ist bewusst, dass Estoril auch anders hätte ausgehen können. Im ersten Rennen überrumpelte er Razgatlioglu auf der Ziellinie um 0,126 sec. Und im Sprintrennen ist der Türke in Führung liegend beinahe gestürzt, was auf den dritten Platz von Alvaro aber keinen Einfluss hatte. Mit etwas mehr Glück hätte Toprak auch zweimal gewinnen können.
"Im zweiten Hauptrennen hatte Toprak größere Probleme als normal und versuchte gar nicht vorne zu bleiben", hielt Bautista fest. "Letztlich ging es zwischen Jonathan und mir aus. Es ist immer besser, wenn man nur gegen einen kämpfen muss, als gegen zwei. Während des Rennens habe ich meine Strategie geändert, weil ich gemerkt habe, dass ich etwas mehr in der Hinterhand habe und vorne fahren kann."
Aus seinem zweiten Sieg in Estoril wurde nichts, Rea ging in der letzten Runde an Bautista vorbei und kam 0,194 sec vor dem 37-Jährigen ins Ziel. Bautista stand in jedem der neun Superbike-Rennen in dieser Saison auf dem Podium, sein Vorsprung in der Weltmeisterschaft beträgt nach den Rennen nahe Lissabon 17 Punkte auf den zweitplatzierten Rea.
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