Álvaro Bautista wäre MotoGP-Wildcard nicht abgeneigt

Von Manuel Pecino
Alvaro Bautista, hier 2018 beim MotoGP-Test mit Ducati

Alvaro Bautista, hier 2018 beim MotoGP-Test mit Ducati

Mit 38 Jahren kommt eine Rückkehr in die MotoGP für Álvaro Bautista (Ducati) nicht mehr in Betracht. Unter welchen Umständen sich der Superbike-Weltmeister einen Wildcard-Einsatz vorstellen könnte.

Als Troy Bayliss die Superbike-WM 2006 gewann und von Ducati anschließend die Chance erhielt, den verletzten MotoGP-Werksfahrer Sete Gibernau beim Saisonfinale in Valencia zu ersetzen, bedankte sich der Australier mit einem sensationellen Sieg.

Eine solche Gelegenheit blieb Álvaro Bautista verwehrt, der elf Jahre nach Carlos Checa mit dem Gewinn der Superbike-WM 2022 Ducati wieder einen Titel in der seriennahen Weltmeisterschaft bescherte.

Aber wie der 38-Jährige gegenüber SPEEDWEEK.com verriet, wäre er einer temporären Rückkehr ins GP-Paddock nicht abgeneigt!

«Ich habe noch nicht mit Ducati darüber gesprochen, aber der Superbike-Sponsor Aruba hat in seinem Vertrag mit Ducati für 2023 eine Wildcard vorgesehen», weiß der Spanier. «Nun … ich würde gerne einen Test mit dem MotoGP-Bike machen und es ein wenig verstehen. Sollte ich mich gut fühlen, würde ich mit Gigi darüber sprechen. Auf welcher Strecke ich gerne mit der MotoGP-Ducati fahren würde – Barcelona!»

Zur Erinnerung: In der MotoGP-WM 2022 trat Aruba mit Ducati-Testfahrer Michele Pirro in Mugello, Barcelona und Misano als Gaststarter an, die Punkteränge erreichte 36-jährige Italiener aber nicht.

Der IT-Anbieter Aruba ist seit 2015 Hauptsponsor und Eigentümer des Superbike-Werksteams von Ducati. Seit 2019 wirbt die Firma von Stefano Cecconi auch auf den Ducati und Lederkombi der MotoGP-Werksfahrer. Der Superbike-Deal wurde bereits bis Ende 2024 verlängert, dann wird das zehnjährige Jubiläum gefeiert.

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