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Von den Superbike-Rookies war während des ersten Testtags in Jerez lediglich Danilo Petrucci schneller als Dominique Aegerter. Der Yamaha-Pilot konnte GRT-Kollege Remy Gardner deutlich distanzieren.
"Ein guter Start in die Saisonvorbereitung", grinste Dominique Aegerter nach Platz 9 am Mittwoch. Der Schweizer fuhr die Yamaha aus dem Giansanti Racing Team zum ersten Mal im Trockenen und konnte zahlreiche Asse hinter sich lassen. Auf Markenkollege Toprak Razgatlioglu,
"Es war hilfreich, dass ich meine Crew schon ein wenig vom Test im Dezember kannte", erzählte Aegerter. "Deshalb konnten wir einige Fortschritte bei der Elektronik und dem Chassis erzielen. Wir haben auch an einer besseren Ergonomie gearbeitet, nachdem wir uns vor fünf Wochen nicht mehr damit beschäftigt hatten, als eine halbwegs passende Sitzposition zu finden. Damals war sie für die Streckenbedingungen ausreichend. Aber jetzt haben wir zum ersten Mal an einem Basis-Set-up gearbeitet und auch zwei verschiedene Hinterreifen probiert. Die fast 90 Runden, die wir abgespult haben, waren in jeder Hinsicht sehr produktiv."
Der zweifache Weltmeister weiter: "Das Wichtigste ist die Anpassung an das Superbike. Als Erstes musste ich mir neue Bezugspunkte auf der Strecke einprägen. In meiner langen Karriere hatte ich bisher fast immer die gleichen Bremspunkte. Aber mit dem stärkeren und etwas schwereren Superbike ändern sich diese, weil ich dort mit einer höheren Geschwindigkeit ankomme. Ich kann also nicht mehr so spät bremsen, wie ich es gewohnt war. Danach lag der Fokus auf der Motorleistung, denn wir haben mit einem Setting begonnen, mit dem Toprak 2021 hier gefahren ist. Ich wollte das natürlich verwenden, aber wir merkten schnell, dass wir am Kurvenausgang etwas Leistung reduzieren mussten, weil das Motorrad zu sehr zu Wheelies neigte. Das hat mich viel Kraft gekostet und es hat eine Weile gedauert, bis ich gemerkt habe, dass ich die Hinterradbremse mehr benutzen muss. Das waren die wichtigsten Punkte des Tages. Ich musste pushen, um anständige Rundenzeiten zu erzielen. Am Ende bin ich zufrieden mit dem, was wir erreicht haben."
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