Troy Corser will Australien wieder nach vorn bringen
Einst nahmen australische Piloten Spitzenpiloten in der Superbike-WM ein, aber seit einigen Jahren gibt es kaum noch Erfolge. Troy Corser möchte das durch seine Erfahrung und seine Kontakte ändern.
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Seit den Rücktritten von Troy Bayliss und Troy Corser sind Erfolge australischer Rennfahrer in der Superbike-WM selten geworden. Der Sprung von down under nach Europa ist für junge Piloten finanziell kaum zu stemmen, dazu kommt die monatelange Trennung von der Familie.
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Und der Erfolg ist nicht garantiert, was man selbst bei Oli Bayliss feststellen muss. Der Sohn des dreifachen Weltmeisters absolviert s2024 eine dritte Saison in der Supersport-WM und kam in 41 Rennen bisher nicht über einen fünften Platz hinaus. In der Nachwuchsförderung seiner Landsleute will sich nun auch Troy Corser stärker engagieren. Der 52-Jährige aus Wollongong unterstützt bereits den erst 15-jährigen Cameron Swain, der in diesem Jahr den Yamaha R3 World Cup bestreitet. Es könnte nicht dabei bleiben.
"Mir macht es Spaß, mit jüngeren Fahrern zu arbeiten und ihnen mein Wissen und meine Erfahrung als Rennfahrer weiterzugeben – aber auch die mentale Seite und bei der Vorbereitung. Wenn man nicht das getan hat, was ich getan habe, schafft man es nicht", sagte Corser. "Ich habe die Verbindungen zu allen Herstellern im Fahrerlager, und da ich mit diesem Werkzeugkasten arbeiten kann, würde ich gerne australische Fahrer einbeziehen. Das verkürzt die Lernphase, und wenn man von den Besten lernt, dann kommt man schneller voran. Ich möchte den richtigen Rat und die richtige Hilfe geben."
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In der 300er-WM sind in diesem Jahr keine Australier eingeschrieben. In der Supersport-WM dafür mit Oli Bayliss (Ducati), Luke Power (MV Agusta) und Tom Edwards (Ducati) aber gleich drei und in der Superbike-WM Remy Gardner.
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