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Philipp Öttl (Yamaha): Was geht in Misano?

Von Kay Hettich
Philipp Öttl

Philipp Öttl

Der Wechsel von Philipp Öttl für die Superbike-WM 2024 zu GMT94 Yamaha verlief bisher holprig. Für das Meeting auf dem Misano World Circuit hofft der Bayer auf einen Fortschritt.

Nach drei Rennwochenenden der Superbike-WM 2024 hat Philipp Öttl mit der Yamaha R1 nur vier Punkte eingefahren und belegt in der Gesamtwertung den trostlosen 20. Platz. Der Unterschied zur vergangenen Saison ist frappierend: Mit der Ducati V4R hatte er zum selben Zeitpunkt bereits 30 Zähler und war sechs Plätze weiter vorn!

Die lange Pause seit Assen (21. April) verbrachte Öttl damit, sich in bestmöglicher Form zu halten. Mit seinem Trainingsmotorrad lernte er an zwei Track-Days den Cremona Circuit kennen, dazu stand Supermoto auf dem Programm.

Der letzte Kontakt mit seinem Einsatzmotorrad hatte der 28-Jährige beim zweitägigen Misano-Test am 30./31. Mai, wo am kommenden Wochenende die seriennahe Weltmeisterschaft fortgesetzt wird. «Seit Assen haben wir eine außergewöhnlich lange Pause gehabt», verwies Öttl auf die fast zweimonatige Unterbrechung. «Der zweitägige Test in Misano lief nicht optimal. Durch einen Sturz am ersten Tag habe ich viel Streckenzeit verloren. Am zweiten Tag verhinderte Regen weitere wertvolle Zeit für Tests. Dennoch ließen wir nichts unversucht, um meine Yamaha in der Abstimmung weiter zu verbessern. Genauso habe ich an meinen Fahrstil gearbeitet, um auch hier das Maximum herauszuholen.»

Von den beim Misano-Test anwesenden Superbike-Piloten waren nur Tarran Mackenzie und Adam von Petronas Honda langsamer als Öttl. «Wir haben Ideen für das Rennwochenende, wie wir uns verbessern können», sagte der Yamaha-Pilot. «Ich freue mich auf die Veranstaltung in Misano. Die Strecke gefällt mir sehr gut und ich glaube, wir können einen Schritt nach vorn machen. Wichtig wird es sein, dass wir im Qualifying besser abschneiden. Dann haben wir auch in den Rennen besserer Voraussetzungen für ein ordentliches Ergebnis.»

Übrigens: Öttl fuhr sein bestes Ergebnis in Misano als Vierter im Moto3-Rennen 2017 ein – es war ein Regenrennen. In der Superbike-Kategorie erreichte er 2023 im zweiten Lauf Platz 9, in der Supersport-WM 2021 fuhr der Ainringer sechste Plätze ein.

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