Andrea Locatelli: Bei Yamaha gibt’s keine Geheimnisse
In seiner vierten Superbike-WM-Saison geht Andrea Locatelli als erfahrenster Yamaha-Pilot an den Start. Nach einem erfolgreichen Wochenende im tschechischen Most ging er auf die Arbeitsweise von Yamaha ein.
Mit seinem
Auf Nachfrage, welche Note er seinem Wochenende geben würde, äußerte sich Locatelli zurückhaltend. "Ich gebe mir nur ungern hohe Bewertungen. Diesmal würde ich mir 8 von 10 Punkten geben. In Most konnten wir einen guten Rhythmus finden und unsere Chance ergreifen."
Yamaha arbeitet eng mit Locatelli, Jonathan Rea, Remy Gardner und Dominique Aegerter zusammen, alle haben nahezu identisches Material zur Verfügung. "Für Yamaha ist es wichtig, mit einer guten Gruppe zusammenzuarbeiten", unterstrich Locatelli. "Klar, ich habe meinen eigenen Crew-Chief, eigene Mechaniker und Elektroniker. Wir müssen alle in eine Richtung arbeiten, wir können nicht vier verschiedene Wege einschlagen. Das hilft unserem Verständnis der R1 nicht."
Andrea erklärte, dass die Crew-Chiefs sich während eines Rennwochenendes regelmäßig treffen und gemeinsam entscheiden, welche Richtung eingeschlagen werden soll.
Seit diesem Jahr ist Jonathan Rea sein Teamkollege. Wie bewertet er dessen zähe Entwicklung? "Rea hat einen guten Schritt in Donington gemacht und war auch in Most näher an uns dran. Wir teilen unsere Daten."
"In Most habe ich in den Sektoren 3 und 4 Zeit verloren. Ich kann aber nicht einfach wie die anderen Yamaha-Piloten fahren, die dort schneller sind. Jeder von uns hat seinen eigenen Fahrstil", so der Italiener, der betonte, dass die Yamaha-Fahrer auf Strecken, auf denen sie bereits in dieser Saison Daten sammeln konnten, besser aufgestellt sind.
Zu diesen gehört Portimao, wo die Superbike-WM am Wochenende 9.–11. August weitergeht. Dort will Locatelli versuchen, seinen fünften WM-Rang zu verbessern, zum vor ihm platzierten Alex Lowes (Kawasaki) fehlen ihm 34 Punkte.
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