Roscher/Burkard sammeln Punkte und viele Kilometer

Von Rudi Hagen
Mike Roscher und Beifahrerin Anna Burkard

Mike Roscher und Beifahrerin Anna Burkard

Mike Roscher und Beifahrerin Anna Burkard fehlten bei den Runden 3 und 4 der Seitenwagen-WM in Grobnik. Am Wochenende wollen sie auf dem Pannoniaring WM-Punkte und eine Woche später am Hungaroring IDM-Punkte sammeln.

Mike Roscher sammelt nicht nur Punkte in der Seitenwagen-WM und in der IDM, sondern vor allem auch Kilometer auf der Straße. Die Kilometer sind dem BMW-Piloten aus Großalmerode in Hessen an den beiden kommenden Wochenenden sicher, Punkte in den beiden Meisterschaften sollen ebenfalls hinzu kommen.

An diesem Wochenende stehen auf dem Pannoniaring in Ungarn zwei WM-Läufe an. «Anna und ich haben dort Ende Februar zirka 80 Runden trainiert», sagte Mike Roscher im Gespräch mit SPEEDWEEK.com, «das ist eine Berg- und Talbahn mit ziemlich welligem Belag. Es macht dort aber Spaß zu fahren. Hoffentlich haben sie jetzt endlich eine vernünftige Beschilderung aufgestellt, als wir zum Trainieren dort waren, fehlten die Hinweise auf die zum Teil erhöhten Kurven, so dass man blind hinein fuhr.»

Die beiden Läufe in Grobnik bei Rijeka (CRO) haben Mike Roscher und Anna Burkard ausgelassen, denn sie mussten in ihren normalen Berufen arbeiten. Roscher: «Ich habe mit meinem Chef Stress wegen Urlaub gehabt, die brauchen mich im Betrieb und nachdem ich auf der Isle of Man war, bekam ich wegen Rijeka nicht schon wieder frei.» Ähnlich äußerte sich auch seine Beifahrerin, die in der Schweiz als Köchin arbeitet.

An diesem Donnerstag geht Mike Roscher ganz normal wie immer um sechs Uhr morgens zur Arbeit, aber dann geht der Dienst nicht wie sonst bis 17, sondern nur bis um 11 Uhr. «Dann fahre ich nach Wien und hole Anna vom Flughafen ab, anschließend fahren wir zusammen zum Pannoniaring, insgesamt sind das zirka 950 km.» Dort wollen die beiden für die WM punkten. «Wir haben nach vorne noch durchaus Luft», ist sich Roscher sicher.

Am Sonntag geht es für das Sidecar-Duo nach dem Lauf in der Nähe des Thermalkurortes Sárvár wieder auf die Heimreise. Mike Roscher liefert seine Beifahrerin in Wien auf dem Flughafen ab, er selbst fährt danach heim gen Kassel in Deutschland. «Montagmorgen um sechs Uhr muss ich bei der Arbeit auf der Matte stehen, sonst gibt es Krach. Ich könnte auch einen Flug nehmen, aber das wäre dann wesentlich teurer.»

Den folgenden Donnerstag geht das Spielchen dann von vorne los. Arbeiten bis 11 Uhr, danach mit dem Transporter nach Wien, Anna abholen, durchstarten zum Hungaroring zur IDM, das sind von Kassel aus über 1000 km. «Da wollen wir auch punkten», sagen Mike Roscher und Anna Burkard unisono.

So sind sie, die Dreirad-Leute, ein bißchen verrückt, aber irgendwie gut.

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