Bastian Pedersen (14): «Komme mehr nach meinem Vater»

Von Manuel Wüst
Speedway
Bastian Pedersen

Bastian Pedersen

Bastian Pedersen unterschrieb am vergangenen Wochenende nicht nur einen Drei-Jahres-Vertrag mit den DMV White Tigers für den Speedway-Team-Cup. Der junge Däne trainierte auch fleißig auf der Bahn in Diedenbergen.

In Dänemark hat Bastian Pedersen in der 250-ccm-Klasse schon alles abgeräumt und wird nach der Unterschrift bei den DMV White Tigers in Diedenbergen den Schritt nach Deutschland wagen, um sich auf diesen Bahnen weiterzuentwickeln. «Es ist immer gut woanders hinzugehen, um mit und gegen andere zu fahren», verriet der Däne im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Wenn man wie ich in Dänemark alle Gegner und Bahnen bereits kennt, ist es spannend in ein Land wie Deutschland zu gehen.»

Der Youngster, der im April 15 Jahre alt wird, tritt in die Fußstapfen seines Vaters Ronni Pedersen, der in der Vergangenheit für den MSC Diedenbergen Bundesliga fuhr. «Zuerst war ich etwas skeptisch, aber dann habe ich den Club und die Bahn kennengelernt und es war richtig gut», schwärmte Bastian. «Alle Leute dort sind sehr sympathisch und hilfsbereit.»

Dass Bastian Pedersen Speedway fährt, ist in seiner Familie keine Überraschung. Denn neben Vater Ronni fährt sein Onkel Nicki als dreifacher Weltmeister noch immer Rennen. «Es war quasi meine Bestimmung, Speedway zu fahren. Ich mochte schon immer den Speed und die Drifts», erzählte Bastian und bemerkte über seinen impulsiven Onkel: «Die Leute sagen, dass ich mehr nach meinem Vater komme, ich schaue zu ihm auf.»

Mit Vater Ronni hat Bastian dessen gesamte Rennerfahrung im Team. «In gewissem Maß ist es gut jemanden zu haben, der selbst gefahren ist und weiß was er tut», so Pedersen. «Aber andererseits ist es auch spannend selbst zu tun was man für richtig hält und Dinge auszuprobieren.»

Kommende Saison will Pedersen so viele Rennen wie möglich fahren, er baut in Deutschland auch auf die Unterstützung von Jacqueline Seidlitz, die beste Verbindungen nach Dänemark unterhält und dem jungen Bastian Startmöglichkeiten in Deutschland vermitteln möchte.

2021 soll Pedersens letztes Jahr in der 250er-Klasse werden. «Es ist geplant, dass ich im August wechsle, nach den Sommerferien möchte ich 250er und 500er fahren und im kommenden Jahr dann nur noch auf der 500-ccm-Maschine.»

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