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Rücktritt: Speedway-Talent Erik Bachhuber hört auf

Von Manuel Wüst
Erik Bachhuber will nicht mehr

Erik Bachhuber will nicht mehr

Erik Bachhuber hat einen Tag nach dem SGP2-Qualifikationsrennen in Macon/Frankreich seinen sofortigen Rücktritt vom Speedway-Sport bekanntgegeben – mit nur 20 Jahren.

«Ich habe mich nach acht Jahren in drei Klassen entschlossen, den Speedway-Sport mit sofortiger Wirkung zu beenden», teilte Erik Bachhuber in den sozialen Medien mit. «Den Gedanken trage ich schon einige Zeit mit mir herum. Da das Quäntchen Glück, das man auch braucht, fehlte, sagt mir mein Herz und Verstand, dass es an der Zeit ist, in meinem Leben etwas zu ändern.»

In Macon fuhr Bachhuber am vergangenen Wochenende in der Qualifikation zum SGP2, trat aber nach einem Punkt aus drei Läufen nicht mehr an und gab am Tag danach seine Entscheidung bekannt.

Bachhuber durchlief in seiner aktiven Zeit im Speedway-Sport die 125-ccm- und 250-ccm-Nachwuchsklassen, ehe er auf die 500er wechselte. In den beiden Nachwuchsklassen konnte er jeweils die Deutsche Meisterschaft erringen. Auch in der 500-cm-Klasse war der 20-Jährige Deutscher U21-Meister und hatte neben seinem Engagement beim AC Landshut in der polnischen Liga auch in Schweden in der zweiten Liga Fuß gefasst.

Im deutschen Nationalteam war Bachhuber ein fester Bestandteil des sowieso dünnen U21-Kaders und im Januar noch bei den Kadertrainings dabei. «Völlig überraschend hat uns Erik heute Entscheidung mitgeteilt. Wir respektieren diesen mutigen Schritt. Wir danken für den Einsatz, den Erik immer für unser Team gezeigt hat und wünschen ihm alles Gute», kommentierte Deutschlands Teamchef Sascha Dörner den Entschluss.

«Ich danke all meinen Sponsoren, Gönnern und Unterstützern für die jahrelange Treue und Freundschaft. Ohne euch wäre es nie gegangen. Ein besonderer Dank geht an meine Eltern, dass sie mich immer unterstützt haben und hinter mir gestanden sind», teilte Bachhuber mit.

Zusätzlich formulierte Erik einige kritische Worte an Fans, welche im oftmals anonymen Rahmen hart kritisieren: «Verurteilt nicht im Vornherein in den verschiedenen Foren die Fahrer, sie geben alle ihr Bestes mit ihren auf internationalem Parkett gesehenen Möglichkeiten.»

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