Weltmeister Pedersen fährt wieder

Von Jan Sievers
Nicki Pedersen ist wieder in Action.

Nicki Pedersen ist wieder in Action.

Nicki Pedersen ist zurück. Nur einen Tag nach seinem Aussetzen beim Grand Prix in Lettland fuhr er trotz Bandagen in der polnischen Liga.

Wegen des Sturzes vor drei Wochen beim World Cup und darauf folgender Hauttransplantationen am linken Bein setzte der aktuelle Weltmeister zum ersten Mal nach 80 bisher absolvierten GP-Läufen bei einem WM-Lauf aus.
 
Am Samstag stieg er zum ersten Mal wieder aufs Motorrad. Auf seiner polnischen Heimbahn in Tschenstochau drehte er zeitgleich, als seine GP-Kollegen in Daugavpils um WM-Punkte kämpften, die ersten Runden.

Der erste Testlauf nach der Operation vor zwei Wochen lief so gut, dass er Tags darauf am Ligamatch gegen Grünberg an den Start ging. Zusammen mit Teamkollege und GP-Sieger Greg Hancock war er mit 12 Punkten der eifrigste Punktesammler beim Heimsieg.

Nicki Pedersen: «Es lief ganz anders als ich erwartet hatte. Ich bin aus dem Rhythmus und ich fühle mich noch etwas steif, da ich eine Zeit lang nicht richtig trainieren konnte. Doch holte ich 12 Punkte, womit ich sehr zufrieden bin.»

Mit diesem Hoffnungsvollen Start begann für Pedersen die zweite Saisonhälfte. Die erste war von vielen Stürzen und Krankenhausaufenthalten geprägt.

Seinen WM-Titel hat er theoretisch noch nicht, aber praktisch schon verloren. Derzeit liegt er mit 52 Punkten auf dem achten Platz. Dem letzten Platz, der die direkte Qualifikation für die Serie im kommenden Jahr sichert.

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