Marcel Limberger: Egon Müller hilft beim Comeback

Von Michael Schubert
Wenn am 1. Mai in Brokstedt das Duell zwischen dem heimischen MSC und den Gästen vom MC Norden in der Speedway-Bundesliga steigt, geht es für Marcel Limberger darum sein Comeback zu meistern.

Dabei geht der Schleswig-Holsteiner jedoch nicht für die Gastgeber an den Start, sondern für den Liga-Neuling aus Niedersachsen. Marcel Limberger: «Das hängt damit zusammen, dass mein Teammanager und Hauptsponsor Robert Lienemann gleichzeitig der Macher beim MC Norden ist und mich in das neuformierte Team integriert hat.»

Hinter dem 27-jährigen Limberger aus Rethwisch bei Itzehoe liegen harte Wochen der Vorbereitung. Nach mehr als dreijähriger Abstinenz vom Rennsport stand das einstige Ausnahmetalent vor einem Nichts. «Ohne die Unterstützung aus meinem Umfeld hätte ich den Weg zurück in die Speedway-Szene wohl nicht geschafft. Dafür bin ich sehr dankbar.» Die Ankündigung zur Rückkehr ins Renngeschehen im Herbst vergangenen Jahres ließ die Gesamte Speedway-Szene aufhorchen – jetzt gilt es für Limberger Taten auf der Rennbahn folgen zu lassen.

Der Start zum Bundesliga-Auftakt seiner Mannschaft in Brokstedt passt für den bescheidenen Norddeutschen nahezu perfekt. «Brokstedt ist für mich ein Heimrennen. Viele Freund, Fans und Bekannte werden dort sein und das allein ist für mich Motivation genug, alles zu geben.»

Mit Unterstützung von Egon Müller

In Limbergers Brust schlagen vor dem Duell gegen die «Wikinger» zwei Herzen: «Im Speedway Team Cup, der zweiten Bundesliga, starte ich zusammen mit Matten Kröger für die Mannschaft aus Brokstedt. In der Bundesliga fahre ich nun gegen ihn – aber das ist der Sport.»

Bei aller Freundschaft zum Club vom Holsteinring will Limberger für den MC Norden am 1. Mai alles geben. Es sei eine große Chance, einen weiteren Schritt zurück in das Bahnsportgeschehen in Deutschland zu gehen, so Limberger, der schon in frühester Kindheit auf dem Motorrad saß und bereits mit 14 Jahren – damals noch für den MSC Neuenknick – in der Bundesliga startete.

Nicht nur an den Motoren wurde in den letzten Monaten akribisch gearbeitet, auch personell gab es im Racing-Team-Limberger einige Veränderungen. Neben Henning Loof konnte Limberger mit Michael Deppe einen weiteren erfahrenen Mechaniker für sich gewinnen.

Technische Unterstützung bei der Präparation seiner Rennaggregate kommt zudem aus der Tuningwerkstatt von Egon Müller, bis heute einziger Speedway-Weltmeister aus Deutschland, der bei den letzten Trainingseinheiten Limbergers mit dabei war, um die Entwicklungen der Motoren zu beobachten und zu betreuen. Limberger: «Ich denke, wir sind in dieser Konstellation gut aufgestellt und können mit der Konkurrenz mithalten.»

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