Speedway Best Pairs: Der DMSB hat nichts zu melden

Von Ivo Schützbach
Speedway Best Pairs
Martin Smolinski führt das deutsche Paar bei allen drei Rennen an

Martin Smolinski führt das deutsche Paar bei allen drei Rennen an

Martin Smolinski traut dem deutschen Team beim ersten von drei Rennen zum «Speedway Best Pairs Cup» einen Platz im Mittelfeld zu.

Am morgigen Freitagabend findet im polnischen Thorn (Torun) das erste von drei Rennen zur wiederbelebten Speedway-Best-Pairs-Serie statt – wenn auch ohne offizielles Prädikat des Motorrad-Weltverbands FIM. Dafür ab 19 Uhr live und mit deutschem Kommentar (Norbert Ockenga und Egon Müller) auf Eurosport. SPEEDWEEK.com sprach vorab mit Deutschlands Nummer 1 Martin Smolinski.

Du wirst alle Best-Pairs-Rennen fahren?

Ja, das ist die Vorgabe von One Sport.

Hast du einen Wunschpartner?

Die AG Speedway und der DMSB kommunizieren derzeit nicht ganz so gut mit uns, die Organisation geht deshalb weg von ihnen. Best Pairs ist ja keine offizielle Teammeisterschaft. Der AC Landshut und die SR Speed Performance werden entscheiden, wer mit mir am Startband stehen wird. Wir haben René Schäfer als Betreuer mit ins Boot genommen und arbeiten sehr eng mit ihm zusammen.

Für das erste Rennen sind Kevin Wölbert als Nummer 2 und Max Dilger als Reservist fix. Das heißt, du kommst mit Wölbert als Partner entsprechend gut zurecht?

Ja, wir haben uns lange unterhalten. Wir sind alt genug und wissen, um was es geht. Wir ziehen alle an einem Strang.

Du hast also keinen Grund, für die weiteren Rennen nach einem anderen Partner zu schauen? Außer Wölbert fällt von der Leistung her ab.

Wir haben so ein paar Grundideen, wer wo mitziehen wird. Wie es dann genau aussieht, wird auch von den Terminen abhängen, wer wann Zeit hat. Ich werde auf jeden Fall Michi Härtl als dritten Mann in Landshut an Bord haben und werde ihn auch zum Einsatz kommen lassen.

Wenn du dir das Startfeld für das erste Rennen in Polen anschaust: Was kann man dem deutschen Paar zutrauen?

Ich denke, wir werden im Mittelfeld mitfahren. Ich kann derzeit nicht sagen, wie gut Wölbert drauf ist. Aber wir werden das schon irgendwie schaukeln. Da die Best-Pairs-Serie von One Sport Media auf höchstem Niveau vermarktet wird und das Fernsehen live vor Ort ist, gehen alle top-motiviert ans Werk. Konnten wir uns bei der Paar-Europameisterschaft noch Titelchancen ausrechnen, gehen wir dieses Mal als Außenseiter ins Rennen. Dies kann für uns jedoch ein Vorteil sein, denn wir können ohne Druck befreit auffahren, unser Bestes geben und so vielleicht die Größen der Szene ärgern.

Wie schaut es mit einer Wildcard für dich in der Speedway-EM aus?

Da hat sich noch wenig getan. Ich sehe die ganzen Leute jetzt in Thorn, dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.

Das sind die Teams für Thorn:

Schweden: Andreas Jonsson, Antonio Lindbäck (Reserve Peter Ljung)
Russland: Emil Sayfutdinov, Artem Laguta (Reserve Aleksander Loktajev)
Deutschland: Martin Smolinski, Kevin Wölbert (Reserve Max Dilger)
Lettland: Kjastas Puodzuks, Andrejs Lebedevs (Reserve Maksim Bogdanov)
Polen: Tomasz Gollob, Adrian Miedzinski (Reserve Patryk Dudek)
Dänemark: Nicki Pedersen, Niels-Kristian Iversen (Reserve Michael Jepsen Jensen)
Australien: Chris Holder, Darcy Ward (Reserve Cameron Woodward)

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