Speedway-Bundesliga ohne Wittstock: Zu teuer!

Von Jan Sievers
Speedway-Bundesliga
Emil Sayfutdinov weiß, wo es auf der Rennbahn vorwärts geht

Emil Sayfutdinov weiß, wo es auf der Rennbahn vorwärts geht

Wittstock wird im kommenden Jahr nicht an der Speedway-Bundesliga teilnehmen. Der brandenburger Verein will eine Speedway-Schule gründen – mit dem Russen Emil Sayfutdinov als Trainer.

Nach Querelen mit dem DMSB haben die Wittstocker Wölfe ihre Nennung für die Speedway-Bundesliga 2014 zurückgezogen und starteten nur in der zweiten Liga, dem Speedway Team Cup. Die Unstimmigkeiten mit dem Verband sind mittlerweile ad acta gelegt, trotzdem wird Wittstock 2015 nicht an der Bundesliga teilnehmen.

«Wir hatten uns eine Konstellation überlegt, zusammen mit Stralsund Bundesliga zu fahren, doch daraus wird nichts», verriet das Alphatier der Wölfe, Frank Mauer, gegenüber SPEEDWEEK.com. «Es hat nichts mit den alten Problemen mit dem DMSB zu tun, das Reglement sagt mir nicht so zu. Die Bundesliga ist einfach zu teuer. Es macht mehr Sinn den Nachwuchs zu fördern, als die alten Söldner reich zu machen. Daher fahren wir nur den Team Cup und ziehen unsere weiteren Rennen im gewohnten Maße durch.»

Anstatt Geld für die Bundesliga auszugeben, soll in das Stadion investiert und Maschinen für den Nachwuchs gekauft werden. Und die Boxengasse soll erweitert werden. Der Verein wird sich 50-, 80-, 125,- sowie 500-ccm-Motorräder zulegen, um in Schnupperkursen potenziellen Nachwuchs aus der Region zu finden. «Wir haben mit dem Wittstocker Bürgermeister gesprochen, der uns in unserem Vorhaben beim Aufbau einer Speedway-Schule unterstützen wird», erklärte Mauer. «Wir werden auch an die Wittstocker Schulen herantreten, und interessierten Kindern, die kaum Geld haben, mit unseren Trainingsmaschinen unter die Arme greifen.»

Am heutigen Dienstag wird Europameister Emil Sayfutdinov bei Frank Mauer zu Gast sein, der beim Wittstocker «Race of the Night» im Herbst zum ersten Mal auf dem Heidering antrat. Mauer: «Emil wird im nächsten Jahr unser Clubfahrer, mehrmals zum Training zu uns kommen und sich mit unserem Nachwuchs beschäftigen. Auch beim Race of the Night ist er wieder dabei. Zudem werden wir mit Kolejarz Opole kooperieren und mehrere Testmatches austragen.»

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