Nach Hancock-Rückzug: Smolinski fährt Landsberg-GP

Von Ivo Schützbach
Speedway-GP
Nach den Verletzungen von Nicki Pedersen, Greg Hancock und Max Fricke, nominierte Speedway-GP-Promoter BSI weitere Nachrücker. Martin Smolinski hat gute Chancen, noch einige Grands Prix zu fahren.

Seit Ende Mai wird Nicki Pedersen im Speedway-GP von seinem dänischen Landsmann Peter Kildemand ersetzt. Wie lange der dreifache Weltmeister nach seinem Sturz in Holsted im Mai ausfällt, ist unklar. Nach seinen schweren Verletzungen in Pardubitz 2016 brach er sich erneut einen Halswirbel. Ursprünglich wollte der 40-Jährige Ende Juli aufs Motorrad zurückkehren, eine Entscheidung bezüglich seiner sportlichen Zukunft hat er aber bis jetzt nicht getroffen.

Greg Hancock verpasste wegen seiner Schulterverletzung die Grands Prix in Cardiff und Malilla und hat sich jetzt für den Rest der Saison abgemeldet. Weil er sich operieren lassen und die Schulter danach sechs Wochen lang ruhigstellen muss.

Vergangenen Sonntag hat sich auch noch der Dänische Meister Niels-Kristian Iversen in der polnischen Liga die Schulter gebrochen, er fällt für voraussichtlich sechs Wochen aus.

Weil sich U21-Weltmeister Max Fricke als dritter Substitute-Fahrer nach Kildemand und Smolinski zwei Halswirbel brach und für den Rest der Saison ausfällt, nominierten GP-Vermarkter BSI und der Motorrad-Weltverband FIM jetzt Vaclav Milik (CZ), Michael Jepsen Jensen (DK) und Andrejs Lebedevs (LV) als weitere Substitute-Rider nach.

Zwei von ihnen kommenden schon am nächsten Samstagabend in Landsberg zum Einsatz. Milik rückt für Iversen nach und Jensen ersetzt seinen Landsmann Kildemand, der in Polen wegen eines gebrochenen Fingers fehlt.

Weil Hancock für alle Rennen ausfällt, kann sich Kildemand sicher sein, auch die restlichen Grands Prix des Jahres zu bestreiten – sofern er wieder fit ist. Fällt Pedersen weiterhin aus, ist auch Martin Smolinski fix dabei. Die Chancen stehen gut, dass wir beim Deutschland-GP in Teterow am 9. September zwei Deutsche im Feld sehen: Wildcard-Fahrer Kai Huckenbeck und Nachrücker Smolinski.

Fällt Iversen wirklich sechs Wochen oder länger aus, wird Milik nach Landsberg auch in Mecklenburg-Vorpommern dabei sein.

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