Speedway-GP: Peter Ljung rückt nach

Von Katja Müller
Speedway-GP
Protasiewicz und Ljung (4) im GP-Challenge

Protasiewicz und Ljung (4) im GP-Challenge

Ausnahmetalent Darcy Ward und Piotr Protasiewicz haben sich für die polnische Liga und gegen die Teilnahme am Speedway-GP 2012 entschieden. Peter Ljung rückt aus dem Challenge nach.

Für Protasiewicz, der sich über den GP-Challenge in Vetlanda für den GP 2012 qualifiziert hatte, rückt der Schwede Peter Ljung fest ins Feld. Martin Vaculik und Krzysztof Kasprzak haben ebenfalls verzichtet. Wer die Wildcard bekommt, die Ward für 2012 von Promoter BSI erhalten hatte, ist noch unklar.

Ljung, der am Mittwoch Vater eines Sohnes wurde und am Donnerstag von BSI über sein Aufrücken in den GP 2012 informiert wurde, ist überglücklich: «Es ist überwältigend, das waren zwei der besten Tage in meinem Leben, auch wenn sie recht anstrengend waren. Das Glück war jetzt mal auf meiner Seite. Ich habe während meiner Karriere viel Zeit durch Verletzungen verloren. Nun läuft es mal gut für mich.»

Am 31. März startet die GP-Saison in Auckland (Neuseeland). Ljungs Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren. Auf die Frage, was er sich von seiner ersten vollen Saison im GP erwartet, hat er noch keine Antwort: «Ich werde vorab versuchen, alles gut vorzubereiten. Ich kann kein genaues Ziel benennen. Das ist das erste volle Jahr, und ich werde einfach mein Bestes geben und dabei hoffentlich viel Spass haben. Natürlich hoffe ich, dass ich auch gute Ergebnisse erziele. Wir werden sehen, was die Saison bringt. Die Vorbereitungen laufen jetzt, ich muss viel telefonieren, um alles zu organisieren. Ausserdem sitze ich viel mit meinem Bruder zusammen und wir planen, wie wir das alles bewältigen wollen. Wir haben weniger Zeit als die anderen, aber ich bin zuversichtlich, dass alles gut laufen wird.»

Auf die Rennen im Millenium Stadium in Cardiff und im Parken Stadium (Kopenhagen) freut sich Ljung besonders: «Diese beiden Rennen sind etwas ganz Besonderes. Ich war schon ein paar Mal im Parken Stadium, und die Atmosphäre dort ist phantastisch. Ich habe immer gedacht, da will ich auch mal ein Rennen fahren. Das gleiche gilt für Cardiff, ich war dort einmal und es war unglaublich. Jetzt geht ein Traum für mich in Erfüllung.»

Bei seinem GP-Debüt in Ullevi (Schweden) 2004 erzielte der 29-jährige Schwede sieben Punkte.

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