Speedway-U21-EM: Blödorn und Fienhage im Finale

Von Manuel Wüst
Speedway-U21-EM
Norick Blödorn (vorne) steht im EM-Finale

Norick Blödorn (vorne) steht im EM-Finale

Im tschechischen Divisov ging es um neun Startplätze für das Finale der Speedway-U21-EM in Ungarn. Die deutschen Vertreter Lukas Fienhage und Norick Blödorn lösten ihr Ticket sicher.

Ursprünglich hätten sich aus drei Qualifikationsrunden die 16 Fahrer für das Finale am 12. September in Nagyhalasz/Ungarn qualifiziert, doch die Corona-Pandemie veränderte auch diesen Wettbewerb. Die sechs Finalteilnehmer aus Skandinavien, die sich in einem separaten Rennen qualifiziert hätten, werden nun ebenso wie ein ungarischer Fahrer für das Finale gesetzt. Die restlichen neun Startplätze für das Finale wurden in Tschechien ausgefahren.

Aus Deutschland standen mit Lukas Fienhage und Norick Blödorn zwei Norddeutsche im Feld. Das deutsche Duo legte zu Beginn mit je einem Laufsieg glänzend los. Während Blödorn im zweiten Durchgang einen letzten Platz verdauen musste, konnte Fienhage mit einem weiteren Laufsieg den Grundstein fürs Weiterkommen legen. Blödorn holte im dritten Durchgang seinen zweiten Laufsieg und konnte so wieder die Weichen Richtung Weiterkommen stellen. Als Blödorn und Fienhage im letzten Durchgang aufeinandertrafen, hatten beide ihr Finalticket quasi schon in der Tasche und konnten ihr Punktekonto mit einem zweiten Platz (Blödorn) und einem dritten (Fienhage) auf zehn Punkte erhöhen und somit das Finale klarmachen.

Sieger in Divisov wurde der Tscheche Jan Kvěch, der einen Punkt unter Maximum blieb, vor dem Ukrainer Marko Levishyn und dem Polen Wiktor Lampart.

Ergebnisse Speedway-U21-EM, Semifinale 1, Divisov/CZ:

Qualifiziert für das Finale:
1. Jan Kvěch (CZ), 14 Punkte
2. Marko Levishyn (UA), 13
3. Wiktor Lampart (PL), 13
4. Norick Blödorn (D), 10
5. Lukas Fienhage (D), 10
6. Tom Brennan (GB), 10
7. Petr Chlupáč (CZ), 9
8. Daniel Klíma (CZ), 8
9. Andriy Rozailuk (UA), 6

Reserve:
10. Steven Goret (F), 5
11. David Pacalaj (SLO), 5

Ausgeschieden:
12. Mateusz Świdnicki (PL), 5
13. Jan Macek (CZ), 4
14. Jakub Valkovič (SLO), 3
15. Leon Flint (GB), 3
16. Andrei Popa (RO), 1
17. Daniel Šilhán (CZ), 1

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