SON ohne Deutschland: DMSB verweigert die Aussage

Von Manuel Wüst
Mit nur sieben statt 15 Nationen wird das Speedway der Nationen in diesem Jahr ausgetragen. Das Finale, für das auch Deutschland einen Startplatz erhalten hätte, soll im Oktober in Manchester stattfinden.

Eigentlich hätte das Speedway der Nationen schon längst gefahren sein sollen. In den Race-Offs in Landshut und Daugavpils wären die Teilnehmer für das Finale in Manchester ermittelt worden. Die Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus’ machte diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung und inzwischen ist klar, dass auch das Nations nur mit einem komprimierten Programm veranstaltet wird. Das Halbfinalrennen in Landshut wurde bereits Anfang April gestrichen und sollte dann mit dem zweiten Halbfinale Ende September im lettischen Daugavpils stattfinden. Dieser Termin wurde im neuen Kalender ebenfalls gestrichen, denn in der Saison 2020 wird das SON in nur einem Finalevent ausgetragen.

«Wir haben die Halbfinalrennen zum Speedway der Nationen Anfang des Jahres verschoben. In der Hoffnung, die Veranstaltungen durchführen zu können», so BSI-Vizepräsident Paul Bellamy. «Da einige Nationen aufgrund von Covid-19-Beschränkungen nicht nach Lettland reisen können, ist es nicht möglich, das actionreiche Halbfinale auf Weltklasseniveau zu veranstalten, das unsere Fahrer und Fans verdienen. Wir freuen uns jetzt darauf, die siegreiche Nation in einem spannenden Finale in Manchester im Oktober zu krönen.»

Nach Absage der Halbfinalrennen in Lettland wurde nun beschlossen, dass zum Finale in Manchester die Top-Sieben des Vorjahres zugelassen werden. Dies hätte bedeutet, dass das deutsche Team, das beim Speedway der Nationen im vergangenen Jahr den sechsten Platz belegte, für das Finale gesetzt geworden wäre. Der DMSB sagte aber frühzeitig sämtliche Einsätze von Nationalteams sportartenübergreifend ab, was zur Folge haben wird, dass Tschechien den Platz von Deutschland erhält. Zwei schriftliche Anfragen von SPEEDWEEK.com zu dieser Thematik an die Pressestelle des deutschen Verbands blieben unbeantwortet.

Beim Finale in Manchester werden somit die Nationalteams von Titelverteidiger Russland, Gastgeber Großbritannien sowie Polen, Australien, Dänemark, Schweden und Tschechien an den Start gehen.

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