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SGP2-Wildcards nach Norwegen, Slowenien, Tschechien

Von Manuel Wüst
Eine der Wildcards geht an Petr Chlupac, hier vor Weltmeister Mateusz Cierniak

Eine der Wildcards geht an Petr Chlupac, hier vor Weltmeister Mateusz Cierniak

Die drei verbleibenden Startplätze für den SGP2 sind vergeben: In der drei Rennen umfassenden Speedway-U21-Weltmeisterschaft 2023 werden wir Piloten aus neun Nationen sehen.

Mit einem zweiten Platz in der Qualifikation in Krsko hat sich Norick Blödorn als einziger Deutscher die Teilnahme am SGP2 gesichert.

Die Wahl der drei permanenten Wildcards fiel in diesem Jahr auf den Norweger Mathias Pollestad, den Slowenen Anze Grmek und den Tschechen Petr Chlupac.

Pollestad ist der erste Norweger seit Rune Holta, der 1994 im U21-WM-Finale stand und im Stechen um den Titel dem Schweden Mikael Max (damals noch Karlsson) unterlag.

Grmek und Chlupac landeten in ihrer Vorrunde auf den Plätzen 6 und 7 und verpassten die sportliche Qualifikation in Krsko nur knapp.

Die Nachrückerliste führt der Ukrainer Nazar Partnitskiy an, der zum Einsatz kommt, wenn einer der Stammfahrer vor einem Event absagt. Erstaunlich: Weder als Qualifikant noch mit Wildcard schaffte es ein Brite ins Line-up, dafür finden sich zwei auf der Nachrückerliste.

Das erste Rennen des SGP2 findet im Rahmen des tschechischen Grand Prix Anfang Juni in Prag statt. Die weiteren sind im polnischen Landsberg (Gorzow) und in Vojens.

Das Line-up des SGP2:

161 Emil Breum (DK)
27 Keynan Rew (AUS)
94 Esben Hjerrild (DK)
33 Norick Blödorn (D)
243 Philip Hellström-Bängs (S)
302 Bartlomiej Kowalski (PL)
842 Mateusz Cierniak (PL)
43 Casper Henriksson (S)
140 Francis Gusts (LV)
63 Nicolai Heiselberg (DK)
118 Gustav Grahn (S)
523 Damian Ratajczak (PL)
999 Mathias Pollestad (N)
226 Anze Grmek (SLO)
44 Petr Chlupac (CZ)

Nachrücker:

785 Nazar Parnitskiy (UA)
111 Anders Rowe (GB)
38 Ernests Matjusonoks (LV)
716 Bastian Borke (DK)
212 Kacper Pludra (PL)
118 Drew Kemp (GB)

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