Rollout geschafft: Erste Meter für den BMW M4 GT3

Von Oliver Müller
Sportwagen
So sieht der BMW M4 GT3 von hinten aus

So sieht der BMW M4 GT3 von hinten aus

Im Werk Dingolfing absolvierte der neue BMW M4 GT3 sein Rollout. Am Steuer saß Werksfahrer Augusto Farfus. Der Rennwagen wird 2021 erste Rennen absolvieren und soll ab 2022 dann um Siege kämpfen.

Im Jahre 2022 steht im internationalen GT3-Sport ein neuer Homologationsyzklus an. Dafür hat der Weltverband FIA im Sommer gerade erst das Reglement verabschiedet. Während einige Hersteller für 2022 lediglich ein Update ihres aktuellen GT3-Fahrzeuges planen, will BMW mit einer kompletten Neuentwicklung angreifen: Dem M4 GT3, der den bisherigen M6 GT3 ablösen wird.

Das neue Rennfahrzeug befindet sich gerade in der Entwicklung. Doch dabei ist nun der nächste Meilenstein erreicht worden. Denn der M4 GT3 hat nun die ersten Meter zurückgelegt. Dies fand im Rahmen eines Rollouts auf dem Werksgelände in Dingolfing statt.

Am Steuer saß Werksfahrer Augusto Farfus: «Es war großartig und eine große Ehre für mich, die ersten Meter im neuen BMW M4 GT3 fahren zu dürfen. Ich durfte bereits an der Entwicklung mehrerer BMW Rennfahrzeuge mitwirken und freue mich immer ganz besonders, wenn ich Teil eines so bedeutenden Projekts sein kann. Auch wenn wir beim Rollout natürlich erst einmal hauptsächlich Funktionstests durchführen, habe ich im Auto von Beginn an ein gutes Gefühl und freue mich schon jetzt auf die Testfahrten, die in den kommenden Monaten auf dem Programm stehen», erklärte der Brasilianer.

Bereits in der kommenden Woche stehen die ersten richtigen Testfahrten auf der Agenda. Dies werden dann im südfranzösischen Miramas durchgeführt. Die Entwicklung des M4 GT3 begann bereits Anfang 2019 mit CFD-Simulationen am Computer. Ab Mitte des Jahres fanden mit einem 60-Prozent-Modell des Fahrzeugs erste Tests im Windkanal statt. Anfang 2020 wurde die erste Testkarosse gefertigt. Danach wurde das Testfahrzeug, mit dem nun der Rollout stattfand, innerhalb von rund sechs Wochen in der Werkstatt von BMW Motorsport aufgebaut.

«Es ist immer ein emotionaler Moment, wenn zum ersten Mal ein neu entwickeltes BMW Rennfahrzeug auf die Strecke geht», freute sich auch BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt über das Rollout. «Aber diesmal ist mein Stolz besonders groß, denn es ist äußerst bemerkenswert, dass wir es unter den sehr schwierigen Voraussetzungen der letzten Monate geschafft haben, unser Entwicklungsprogramm unter Einhaltung der strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften der BMW Group im Zuge der COVID-19-Pandemie planmäßig durchzuziehen und den von vornherein angepeilten Termin für den Rollout des BMW M4 GT3 einzuhalten. Vielen Dank an alle, die sich den außergewöhnlichen Herausforderungen der vergangenen Monate mit vollem Einsatz und gewohnter Leidenschaft gestellt und diese mit Bravour bewältigt haben.»

Erste Renneinsätze zu Testzwecken sind bereits für die Saison 2021 geplant. Ab der Saison 2022 wird der BMW M4 GT3 dann um Siege kämpfen.

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