Steven Odendaal (Ten Kate) vermisst die Moto2 nicht

Von Kay Hettich
Supersport-WM
Steven Odendaal beim Jerez-Test

Steven Odendaal beim Jerez-Test

Nach einer verkorksten Moto2-Saison 2019 verschlug es Steven Odendaal für die bevorstehende Saison in die Supersport-WM. Beim Jerez-Test gewöhnte sich der 26-Jährige weiter an die Yamah R6 von EAB Ten Kate.

Der Name von Steven Odendaal klingt zwar niederländisch und der 22-Jährige fährt die Supersport-WM 2020 für das niederländische Team EAB Ten Kate, er ist aber Südafrikaner. Weil er die letzten Jahre überwiegend die Moto2 und die spanische Meisterschaft bestritt, hatte er sein Europa-Lager in Alcoy/Spanien aufgeschlagen. Von dort hatte es Odendaal nicht weit zum Jerez-Test am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche.

Beide Testtage waren von Regen und kühlen Temperaturen beeinflusst. Der in Johannesburg geborene Odendaal lieferte dennoch eine solide Leistung ab und war nur 2/1000 sec langsamer als sein Markenkollege Jules Cluzel, der für die Supersport-WM 2020 als Faborit gilt. «Der Test war schwierig, weil wir ja nie eine wirklich trockene Strecke hatten», sagte der Yamaha-Pilot zu SPEEDWEEK.com. «Dennoch konnten wir an einer Basisabstimmung arbeiten, mit dem wir in die Saison starten werden. Das Setting ist gut und von den Reifen erhalte ich ein positives Feedback. Das Team arbeitet super, ich bin sehr glücklich mit ihnen.»

Den Wechsel in die seriennahe Weltmeisterschaft hat Odendaal bisher nicht bereut – und er traut sich für seine erste Saison bereits viel zu. «Ich mag das Supersport-Paddock mit seinem Menschen. Alle sind so viel freundlicher und ich fühle mich hier schon wie zu Hause», erzählte der Südafrikaner. «Sobald wir eine vollständig trockene Piste haben, werde ich mehr pushen und der Spitze näher sein. Ich peile die Top-3 an, wobei ich noch nicht so richtig verstanden habe, wo ich stehe. Es gibt auch in der Supersport-WM viele schnelle Piloten, wobei ich schon auch ein paar Siege einfahren will.»

Zeiten Supersport-Test:

1 Randy Krummenacher, MV Agusta, 1:44,535 min
2 Federico Fuligni, MV Agusta, 1:45,643
3 Jules Cluzel, Yamaha, 1:46,345
4 Steven Odendaal, Yamaha, 1:46,347
5 Corentin Perolari, Yamaha, 1:47,040
6 Jamie van Sikkelerus, Yamaha, 1:47,711

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