Philipp Öttl (Ducati): Das Schlimmste ist überstanden
Schritt für Schritt kämpft sich Philipp Öttl dorthin zurück, wo er vor seiner Knieverletzung im Februar war. Im ersten Supersport-WM-Rennen in Assen wurde der Ducati-Pilot Siebter.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nach vielversprechenden Wintertests begann die Saison für Philipp Öttl schlimmstmöglich: Am 18. Februar zog sich der Bayer wenige Tage vor dem ersten Rennen in Australien im offiziellen Test bei einem Sturz einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Auf den Saisonstart musste Philipp verzichten, Ende März war er beim Europa-Auftakt in Portugal wieder dabei, aber noch nicht fit. In Assen geht es an diesem Wochenende bereits etwas besser mit dem Knie, dafür bremsten ihn andere Schwierigkeiten.
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Im einzigen freien Training am Freitag fehlte es seiner Panigale V2 an Leistung. Ursache war ein Problem mit der Elektronik, es wurde nicht die richtige Menge Benzin in den Zylinder eingespritzt. Philipp und sein Team Feel Racing gingen kalt ins Qualifying, dort wurde es unter diesen Voraussetzungen immerhin Startplatz 10. Im ersten Rennen am Samstagnachmittag sah der Bayer als Siebter die Zielflagge und lieferte damit sein bestes Ergebnis in der sehr unglücklich laufenden Saison 2025. "Einerseits muss man die Umstände berücksichtigen, so richtig zufrieden bin ich aber nicht", erzählte der WM-Dritte von 2020 im Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com. "Seit Portimao lief es in jeder Session etwas besser, ich meine aber, es müsste mehr drin sein. Im ersten Rennen in Assen haben wir einen guten Schritt gemacht. Ich weiß aber auch, dass es ein wenig länger dauert, bis man sich um drei Positionen verbessert. Über ein Wochenende steigere ich mich, das Potenzial ist also in jedem Fall vorhanden. Wir arbeiten als Team gut, aber mir fehlt im Moment noch die Leichtigkeit von den Wintertests. Im Winter habe ich mich Schritt für Schritt aufgebaut, dann brach alles zusammen. Jetzt muss ich mir alles neu erarbeiten, aber das dauert."
Nach schönstem Frühlingswetter in den vergangenen Tagen präsentiert sich der TT-Circuit am Sonntag Grau in Grau, immer wieder regnete es, mal mehr mal weniger. Laut Wettervorhersage soll das den ganzen Tag so sein.
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