Lukas Wimmer: 2012 im KTM European Junior Cup

Von Andreas Gemeinhardt
Strassensport Sonstiges
Lukas Wimmer

Lukas Wimmer

Der Österreicher Lukas Wimmer wird 2012 der einzige deutschsprachige Teilnehmer im 26 Fahrer umfassenden Starterfeld des KTM European Junior Cups sein.

Seine Premiere hat der European Junior Cup, der Teilnehmern im Alter von 14 bis 19 Jahren vorbehalten ist, im letzten Jahr bereits erfolgreich hinter sich gebracht. Für die Saison 2012 wurde die neue KTM 690 Duke als Wettbewerbsmotorrad auserwählt und ersetzt damit die bisher eingesetzten Kawasaki Ninja 250 R. Dabei wird den Fahrern eine ideale Plattform zum Start einer internationalen Karriere geboten. Die Rennserie wurde mit der neuen Partnerschaft zu KTM European Junior Cup umbenannt.

Für die zweite Saison der Nachwuchsrennserie haben sich 24 Permanentstarter eingeschrieben, dazu werden zwei Wildcards vergeben. Lukas Wimmer wird der einzige deutschsprachige Teilnehmer sein. Wimmer wurde am 23. Mai 1994 in Braunau geboren. Sein Lebensmittelpunkt ist seither die Gemeinde Pischelsdorf, ein Nachbarort von Mattighofen. Von seiner Haustür bis zum KTM-Hauptsitz sind es nur acht Kilometer. Die Themen Motorrad und Rennsport befanden sich von jeher in greifbarer Nähe.

Mit elf Jahren kam der Hobbykicker des USV Perwang und begeisterte Skifahrer beim SC Pischelsdorf mit dem Motorrad-Rennsport in Berührung. Auf einer KTM 50 SX Mini-Motorcross drehte er erstmals selber am Gasgriff, kurz darauf begeisterte er sich auf einem orangen Pocket-Bike in Seewalchen auch für das Fahren auf Asphalt. Ein Besuch beim Supermoto Grenzlandcup auf dem Mitarbeiterparkplatz von KTM öffnete ihm schliesslich den Weg in den ADAC Mini-Bike Cup 50 ccm (Metrakit). In der ersten Rennsaison 2008 schaffte er als einer der jüngsten mit einem Sieg und einem dritten Rang gleich zweimal den Sprung auf das Podium. Im Jahr darauf dominierte er die Klasse mit 18 Podestplätzen in 22 Rennen und fuhr überlegen den deutschen Meistertitel in der Klasse «Nachwuchs» ein.

2010 stieg er in den ADAC Junior Cup auf und machte dort weiter, wo er im Vorjahr aufgehört hatte. Auf der 125er-Zweitakt Cup-Aprilia siegte er in sechs von acht Läufen, die beiden anderen Male wurde er Zweiter und Dritter. Als souveräner Meister des ADAC Junior Cups wechselte er dann ins Freudenberg Racing Team in die IDM 125 und beendete die Saison 2011 als zweitbester Rookie auf dem zwölften Gesamtrang.

Vor der Matura in der HTL Braunau (Biotechnologie) und dem anstehenden Motorradführerschein, will der Nicky-Hayden-Fan aber noch im KTM European Junior Cup angreifen. «Bis auf den Norweger Stinius Viking, der auch in der IDM gefahren ist, kenne ich keinen der Teilnehmer», erklärt der 17-jährige Oberösterreicher. «Ross Patterson machte beim Test einen ziemlich schnellen Eindruck. Aber auch das einzige Mädchen, das mitfährt, Victoria Alcala, war sehr flott unterwegs. Es sind sicher fünf Siegfahrer am Start, und ich hoffe, ich gehöre zu ihnen und kann im Verlauf der Saison öfters auf das Podium fahren.»

Die Umstellung auf den 690-ccm-Viertakt-Einzylinder fiel ihm nicht schwer. Einzig die Sitzposition ist jetzt etwas anders, und die Motorbremse des Viertakters kommt hinzu. «Das Bike ist viel schwerer als eine 125er, gleicht das aber durch die fast doppelte Leistung wieder aus», erklärt Wimmer. «Es fährt sich extrem einfach und macht ungeheuren Spass auf der Rennstrecke. Rundenzeiten, Kurvenspeed und die Höchstgeschwindigkeit sind vergleichbar mit den 125er, wahrscheinlich sogar schneller.»

Weitere Informationen zum KTM European Junior Cup finden Sie unter:
www.europeanjuniorcup.com
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