Supermoto IDM: Marc-Reiner Schmidt dominiert Auftakt

Von Thomas Deitenbach
Supermoto-DM
Schmidt vor Class und Deitenbach

Schmidt vor Class und Deitenbach

Im hessischen Wittgenborn startete die Internationale Deutsche Supermoto-Meisterschaft in die neue Saison. Vizeweltmeister Marc-Reiner Schmidt dominierte mit Pole-Position und zwei klaren Laufsiegen.

Ebenso deutlich, wie Marc-Reiner Schmidt (TM) beide Rennen in Wittgenborn gewann, sicherte sich Markus Class (Husqvarna) bei seinem Comeback Rang 2. Den dritten Rang teilten sich nach engen Duellen Meister Simon Vilhelmsen (DK/Yamaha) und Ex-Champion Jan Deitenbach (Husqvarna).

Im Qualifying setzten sich auf dem engen Kurs rasch Schmidt und Class an die Spitze des Feldes. Deitenbach gelang erst zum Ende knapp der Sprung auf Rang 3, vor dem belgischen Gast Romain Kaivers (Husqvarna). Vilhelmsen führte die internationale Startreihe 2 an, vor Hampus Gustafson (S/GASGAS), Bernhard Hitzenberger (A/Yamaha) und Kevin Szalai (F/Husqvarna). Vizemeister Peter Banholzer (Husqvarna) blieb Platz 9 auf dem Grid, vor Markenkollege Steffen Albrecht.

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging das starke Feld in den ersten Lauf. Deitenbach sicherte sich von Platz 3 den Holeshot. Bereits vor dem Offroad-Teil drückte sich Schmidt innen vorbei, und auch Class konnte die entstandene Lücke nutzen. Damit waren die ersten Positionen zunächst vergeben. Zur Halbzeit rückte Vilhelmsen immer näher an Deitenbach heran und schaffte vor der Zielgeraden den Überholvorgang. Damit waren die Podestplätze verteilt. Mit deutlichem Abstand hinter Deitenbach erreichte Kaivers als Fünfter das Ziel, vor Gustafson, Albrecht, Hitzenberger, Banholzer und Szalai. Bester Rookie wurde Colin Beischroth (TM) auf der elften Position.

Vor dem zweiten Durchgang mussten die Piloten eine gefühlte Ewigkeit in der Startaufstellung warten, bis es ins Rennen ging. Nach einem Unfall im Rennen davor waren die Rettungskräfte noch nicht wieder einsatzbereit. Dennoch gelang Deitenbach auch diesmal wieder der beste Start. Schmidt konnte sich jedoch von der unüblichen Pole-Position auf der Innenseite daneben setzen und zog an der Spitze davon. Rang 2 ging erneut an Markus Class. Um Platz 3 entwickelte sich diesmal ein enger Dreikampf zwischen Deitenbach, Vilhelmsen und Gustafson. Dieses Mal blieb der Deutsche fehlerfrei und sicherte sich vor den beiden Skandinaviern den Platz auf dem Podium. Peter Banholzer hatte einen besseren Start und kam auf Rang 6 ins Ziel, vor Kaivers, Szalai, Albrecht und Hitzenberger.

Da Markus Class nicht eingeschrieben ist, er will wegen der WM nicht alle Läufe zur IDM fahren, teilen sich Deitenbach und Vilhelmsen hinter Schmidt punktgleich Rang 2 in der Tabelle. Dahinter komplettieren Gustafson und Banholzer die Top-Five.

Der zweite Event ist bereits in zwei Wochen auf dem Schleizer Dreieck – dann hoffentlich mit Fans vor Ort.

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