Drei Östereicher beim Supermoto of Nations

Von Martin Fülöp
Supermoto-WM
Die drei Vertreter Österreichs in Portimao

Die drei Vertreter Österreichs in Portimao

Beim Supermoto-WM Event in Portimao werden drei Österreicher um Spitzenplätze kämpfen.

Am 7. Oktober 2012 findet im portugiesischen Portimao das Supermoto of Nations, die Supermoto Weltmeisterschaft, statt. Auch drei Österreicher werden am Start stehen: Die aktuellen Staatsmeister und KTM-Markenkollegen Hannes Maier und Lukas Höllbacher werden von Rudolf Bauer auf seiner Yamaha im Kampf um eine Spitzen-Platzierung unterstützt.

Das Trio hat schon mehrfach bewiesen, dass sie den internationalen Vergleich nicht zu scheuen brauchen. Youngster Lukas Höllbacher kann trotz seiner Jugend reichlich internationale Erfahrung vorweisen und hat bereits einen Europameister-Titel erreicht. Als zusätzlichen Motivationsschub hat der 17jährige den frisch errungenen Staatsmeister-Titel in der Klasse S Open im Gepäck.

Hannes Maier ist auf dem besten Weg, seinen Staatsmeister-Titel der Klasse S1 aus dem Vorjahr zu verteidigen. Er driftet seit knapp 2 Jahren auf einem Form-Hoch, das ihm neben Seriensiegen und Meister-Titeln auch eine ordentliche Portion Selbstvertrauen gebracht hat. Diese mentale Stärke paart sich bei dem KTM-Piloten mit einer Freude am Fahren und einem Enthusiasmus, den man auf diesem Niveau äusserst selten findet.

Rudolf Bauer zählt mit seiner Yamaha seit Jahren zu den schnellsten Supermoto-Piloten des Landes. Üblicherweise ist er Maiers härtester Konkurrent im Kampf um den S1-Titel, mit seiner spektakulären Fahrweise bringt er reihenweise die Fans zum Ausrasten. Er ist wohl der einzige Motorradfahrer der Nation, der derartige Schräglagen fährt, dass der Lenker am Asphalt schleift!

Dieses Trio wird in Portimao die österreichischen Farben hoch halten und um einen Spitzenplatz kämpfen. Zwar sind alle drei Piloten gezwungen, eine andere als ihre übliche Reifenmarke zu fahren - beim Supermoto of Narions sind Einheitsreifen vorgeschrieben - dieser Nachteil wird aber durch Test- und Trainingsfahrten im Vorfeld weitestgehend eliminiert.

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