Kawasaki rüstet auf: Neue Ninja 400 für SSP-WM 300

Von Kay Hettich
Supersport-WM 300
Das ist die neue Kawasaki Ninja 400

Das ist die neue Kawasaki Ninja 400

Die Kawasaki Ninja 300 war das Bike mit dem kleinsten Hubraum in der Supersport-WM 300, gewann aber dennoch drei Rennen. Nun bringen die Japaner einen Nachfolger mit 400 ccm auf den Markt.

Die Supersport-WM 300 trägt zwar vermeintlich den erlaubten Hubraum in ihrem Namen, tatsächlich variiert das Volumen bei den aktuell vier in der Nachwuchserie eingesetzten Motorrädern aber erheblich. Während die Kawasaki Ninja 300 lediglich mit 296 ccm antrat, hatte die Yamaha R3 bereits 312 ccm. Der Motor der KTM RC390 verfügt über 375 ccm und die Honda CBR500R sogar über 471 ccm.

Über eine Balance-Regel werde die verschiedenen Konzepte gleichgestellt. Offensichtlich effizient, denn alle Hersteller gewannen in der ersten Saison der Supersport-WM 300 mindestens ein Rennen. Nur KTM blieb sieglos, doch die RC390 debütierte in der Nachwuchsserie erst beim Finale in Jerez.

Obwohl Kawasaki mit dem Niederländer Scott Deroue zwei Rennen gewann und lange die WM-Tabelle anführte sowie Ana Carrasco zum historischen WM-Sieg verhalf, bringt das japanische Werk in Köbe einen leichteren und leistungsstärkeren Nachfolger auf den Weg. Hauptgrund sei aber die Umsetzung auf die Abgasnorm Euro 4, versicherte Kawasaki. Die Produktion der Kawasaki Ninja 300 wird eingestellt.

Der Motor für die auf der Tokyo Motor Show vorgestellte Ninja 400 wurde komplett neu konstruiert, hat 399 ccm und stemmt 45 PS. Das gesamte Bike bringt 168 kg auf die Waage. Anti-Hopping-Kupplung und ABS sind serienmäßig. Kleineren Piloten wird der um 3 cm schlankere Sitz entgegenkommen.

Die Supersport-WM 300 2017 wurde von Yamaha-Pilot Marc Garcia gewonnen. Mit 23 Motorrädern war die R3 auch zahlenmäßig das dominierende Bike in der Nachwuchsserie.

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