Was sich Chris Stange (KTM) vom IDM-Start verspricht

Von Ivo Schützbach
Supersport-WM 300
Christian Stange

Christian Stange

«Wir wollen die Defizite ausmerzen und konstant schnell sein», nennt Supersport-300-WM-Pilot Christian Stange als Hauptargument für seinen Gaststart bei der IDM auf dem Lausitzring am kommenden Wochenende.

Wegen der derzeitigen Quarantänebestimmungen in Deutschland für Rückkehrer aus Spanien, hat sich das Team Freudenberg KTM von den WM-Events in Aragon und Barcelona abgemeldet. Stattdessen sind die WM-Piloten Max Kappler und Jan-Ole Jähnig in der IDM im Einsatz und werden nach dem Sachsenring auch auf dem Lausitzring (11. bis 13. September) fahren.

Dann wird auch Christian Stange dabei sein. Er soll seinem Team dabei helfen, die KTM RC390R konkurrenzfähiger zu machen. Bei den ersten Events in Jerez und Portimao hat sich gezeigt, dass Yamaha und Kawasaki gegenüber 2019 deutlich zugelegt haben, die Leistungsdichte ist so hoch wie noch nie in dieser Klasse.

«Es ist Zeit, wieder auf die Rennstrecke zurückzukommen, wir sind ein Team», unterstrich Stange gegenüber SPEEDWEEK.com. «Wir wollen die Defizite ausmerzen und konstant schnell sein – nicht nur Highlights setzen zwischendurch. Die Rennen auf dem Lausitzring werden eine reine Testfahrt für mich. Wir wollen die Veranstaltung dazu nützen, das Paket wieder konkurrenzfähig zu machen. Es kann sogar sein, dass ich die Rennen gar nicht durchfahre, für uns geht es nicht um Ergebnisse.»

Das Team hofft, nach den beiden IDM-Events wieder so gut aufgestellt zu sein, dass sie bei den beiden letzten WM-Events in Magny-Cours und Estoril vorne mitmischen können. «Zuerst müssen wir die Lücke schließen», betonte Stange. «Sollten wir weiterhin unterlegen sein, müssen wir darüber nachdenken, ob die Starts dort Sinn machen. Der Lausitzring wird ein guter Test für uns, für diese Strecke haben wir einige Daten. Das ist auf die Schnelle der einfachste Weg, um im Renntrimm eine Referenz zu bekommen. Damit wir genau wissen, wo wir mit unserem Motorrad stehen. Dass wir weiter nach vorne müssen, ist klar. Alle im Team arbeiten hart dafür.»

In vier WM-Rennen 2020 sahen wir erst einmal eine KTM in den Punkten: Oliver König als 13. im zweiten Portimao-Rennen.

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