So erklärt sich MTM Kawasaki den historischen Triumph

Von Kay Hettich
Supersport-WM 300
Ludo van der Leken mit seinen Fahrern

Ludo van der Leken mit seinen Fahrern

Beim Meeting in Barcelona belegten die vier Piloten vom Team MTM Kawasaki die ersten vier Positionen. Damit hat selbst Teamchef Ludo van der Leken nicht gerechnet – aber er hat eine Erklärung..

Als mit Yuta Okaya, Scott Deroue und Jeffrey Buis drei Teamkollegen im zweiten Lauf der Supersport-WM 300 in Barcelona auf dem Podium standen, fragten sich viele, wie das möglich sei.

Dass der vierte MTM Kawasaki-Pilot, Koen Meuffels, Vierter wurde, kam noch hinzu. Das Quartett fuhr innerhalb nur 0,239 sec über den Zielstrich.

«Ich hatte im Stillen schon mal daran gedacht, dass wir vielleicht irgendwann mal das gesamte Podium in Beschlag nehmen können. Dass wir aber die Top-4 belegen, habe ich nie und nimmer erwartet», versichert Teamchef Ludo van der Veken. «Wir sind in der Supersport-WM 300 von Anfang an dabei und in dieser Saison haben wir vier Piloten, die ähnlich schnell sind. So wurde unser Team über die Jahre immer besser.»

Während der Corona-Pause verbrachte MTM viel Zeit in der heimischen Werkstatt.

«Wir wollten uns darauf vorbereiten, dass die Bike bereit sind, wenn es losgeht. Unser Chefmechaniker Frank van Gerven hat Tag und Nacht gearbeitet, um das sicherzustellen – ich muss ihm ein Kompliment machen. Und als es wieder losging, haben wir auf verschiedenen Strecken mehrere Tests absolviert. Das Team hat für jeden Fahrer das perfekte Set-up gefunden. Das Paket stimmt einfach», erklärt der Belgier weiter. «Und weil unsere Fahrer alle schnell sind, gibt es teamintern einen guten Wettbewerb. Sie lernen voneinander und gemeinsam machen wir das beste daraus.»

Dass es ein ähnliches Ergebnis nie zuvor gegeben hat, ahnt van der Leken.

«Ich war nie gut in Geschichte, aber ich weiß, dass wir Geschichte geschrieben haben», meinte der Teamchef. «Ich bin unendlich stolz auf das Team, unsere Fahrer, alle Mechaniker und alle Menschen, die uns unterstützen. Sie alle haben ihren Teil dazu beigetragen. Wir haben auch Kawasaki viel zu verdanken. Die Stärke von Kawasaki ist, dass sie sich auf und neben der Strecke engagieren. Das war wichtig, um diesen Meilenstein zu erreichen.»

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