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Anaheim-3: Jason Anderson (Kawa) siegt, Roczen P11
Kawasaki-Werksfahrer Jason Anderson dominierte den 6. Lauf der US Supercrossmeisterschaften in Anaheim (Kalifornien). Eli Tomac (Yamaha) wurde Zweiter und bleibt Tabellenführer. Roczen betrieb auf P11 Schadensbegrenzung.
US-Supercross
Im Artikel erwähnt








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6. Lauf der US Supercrossmeisterschaften im Angel Stadium von Anaheim: Kawasaki-Werksfahrer Jason Anderson dominierte den ganzen Tag über. Er war mit einer Rundenzeit von 56,7s der schnellste Mann des Qualifyings und gewann auch den Vorlauf souverän. Im alles entscheidenden Finale zog er den Holeshot vor Tabellenführer Eli Tomac (Yamaha) und Marvin Musquin (KTM). Anderson führte von der ersten bis zur letzten Runde und gewann am Ende mit einem Vorsprung von 3,4 Sekunden vor Tabellenführer Eli Tomac und Justin Barcia (GASGAS), der mit etwas Glück nach einem Crash von Marvin Musquin das Podium erreichte.
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Der deutsche HRC-Werksfahrer Ken Roczen wurde nach dem Start ins Finale schon in der ersten Linkskurve von Malcolm Stewart (Husqvarna) nach außen geschoben und kam von der Strecke ab. Roczen blieb danach auch noch an der Streckenbegrenzung hängen und musste das Rennen von der letzten Position aus angehen. Erneut war für ihn nur noch Schadensbegrenzung angesagt. Roczen kämpfte sich zwar rasch auf Rang 11 nach vorne, aber er haderte in jeder Runde mit den Whoops. Roczen entschied sich, das Waschbrett nicht in einem Zuge zu nehmen, sondern übersprang jeweils 2 Hügel, was zwar etwas holprig wirkte, für ihn aber offenbar die sicherere Variante zu sein schien. Schneller wurde er dadurch nicht. Viel zu lange hielt er sich im weiteren Rennverlauf mit Gegnern in Mittelfeld auf und lieferte sich einen rundenlangen Zweikampf mit Dean Wilson (Husqvarna). Als er schließlich am Schotten vorbei war, erreichte er Justin Brayton auf Platz 10 nicht mehr und musste sich mit Rang 11 zufriedengeben. In der Tabelle fiel Roczen nach 6 von 17 absolvierten Rennen von P7 auf P8 zurück und hat seinen Rückstand zu Spitzenreiter Tomac von 31 auf 42 Punkte vergrößert. Doch nicht nur Roczen haderte mit dem Waschbrett: Leader Anderson hatte an dieser schwierigen Stelle der Strecke ebenfalls einige heikle Momente abzufangen. Auch Tomac blieb in dieser Sektion nicht fehlerfrei und verlor dadurch den Anschluss an den Spitzenreiter: "Ich habe in den Whoops meinen Rhythmus verloren und hatte danach kein Selbstvertrauen mehr", erklärte Tomac auf dem Podium. "Mit Blick auf die Meisterschaft war Platz 2 aber trotzdem gut." An der Tabellenspitze rückte nach seinem Sieg in Anaheim-3 Jason Anderson auf Rang 2 vor. Roczens Teamkollege Chase Sexton (Honda) blieb im Angel Stadium blass und kam ohne größere Zwischenfälle nicht über Rang 7 hinaus. Sexton fiel in der Tabelle von Platz 2 auf Rang 3 zurück.
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Der sensationell gut aufgelegte Marvin Musquin (KTM) war bis zur Hälfte des Rennens klar auf Podiumskurs, doch er kollidierte in der Sandsektion unverschuldet mit einem überrundeten Fahrer, stürzte, fiel auf P7 zurück und kämpfte sich wieder auf Platz 5 nach vorne. Damit war der Weg für Justin Barcia (GASGAS) frei, der in der Tabelle weiterhin auf Platz 5 rangiert.
Nächste Woche geht es in Minneapolis mit dem 7. Lauf der US Supercrossmeisterschaften weiter.
Ergebnis Anaheim 3, 450 ccm: 1. Jason Anderson (USA), Kawasaki 2. Eli Tomac (USA), Yamaha 3. Justin Barcia (USA), GASGAS 4. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna 5. Marvin Musquin (FRA), KTM 6. Dylan Ferrandis (FRA), Yamaha 7. Chase Sexton (USA), Honda 8. Cooper Webb (USA), KTM 9. Aaron Plessinger (USA), KTM 10. Justin Brayton (USA), Honda 11. Ken Roczen (GER), Honda 12. Dean Wilson (GBR), Husqvarna 13. Max Anstie (GBR), KTM 14. Shane McElrath (USA), KTM 15. Brandon Hartranft (USA), Suzuki 16. Kyle Chisholm (USA), Yamaha 17. Justin Bogle (USA), Suzuki 18. Justin Starling (USA), GASGAS 19. Mitchell Oldenburg (USA), Honda 20. Kevin Moranz (USA), KTM
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Meisterschaftsstand nach Runde 6 von 17: 1. Eli Tomac (USA), Yamaha, 134 2. Jason Anderson (USA), Kawasaki, 122, (-12) 3. Chase Sexton (USA), Honda, 116, (-18) 4. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna, 112, (-22) 5. Justin Barcia (USA), GASGAS, 110 (-24) 6. Cooper Webb (USA), KTM, 103, (-31) 7. Marvin Musquin (FRA), KTM, 98, (-36) 8. Ken Roczen (GER), Honda, 92, (-42) 9. Dylan Ferrandis (FRA), Yamaha, 92, (-42) 10. Aaron Plessinger (USA), KTM, 81, (-53)
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