William Dunlop: Posthume Aufnahme in Hall of Fame

Von Helmut Ohner
Tourist Trophy
Ein halbes Jahr nach seinem tödlichen Unfall beim nationalen Rennen in Skerries wird William Dunlop wie schon sein Vater Robert und sein Onkel Joey in die irische Hall of Fame aufgenommen.

William Dunlop war nicht nur einer der erfolgreichsten Rennfahrer in seiner nordirischen Heimat, sondern auch einer der beliebtesten. Vor sechs Monaten verunglückte er im Training zum Rennen in Skerries. Zuvor sorgte er bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man für Aufsehen, weil er sich mitten in der Trainingswoche entschloss, eine Auszeit zu nehmen, um seiner Freundin während ihrer Problemschwangerschaft beizustehen. Skerries sollte seine Rückkehr auf die Rennstrecke sein.

Der tragischer Todessturz des 32-Jährigen erschütterte in seiner nordirischen Heimat die Sportwelt, auch über den Motorradrennsport hinaus. Zehn Jahre davor starb schon sein Vater Robert 46-jährig im Training zum North West 200 und auch sein populärer Onkel Joey ereilte das Schicksal. Kurz nach seinem 26. Triumph bei der Tourist Trophy verunglückte er 2000 im Alter von 48 Jahren bei einem unbedeutenden Rennen vor den Toren der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Jetzt wird dem älteren Sohn von Robert Dunlop die Ehre zuteil, posthum in die irische Hall of Fame aufgenommen zu werden. Er setzt damit die Liste der Motorradrennfahrer fort, die davor bereits diese Ehrung erfahren durften, neben Joey und Robert Dunlop auch der elffache Tourist-Trophy-Sieger Phillip McCallen, der zweifache TT-Formel-2-Weltmeister Brian Reid oder Johnny Rea, dem Vater des vierfachen Superbike-Weltmeisters Jonathan Rea.

«Für die Familie und seine Freunde wird es eine sehr emotionale Veranstaltung sein», ist sich seine Mutter Louise, die gemeinsam mit Williams Freundin Janine die Auszeichnung entgegennehmen wird, bewusst. «Wir stehen auch nach einem halben Jahr immer noch unter Schock, aber wir freuen uns über diese spezielle Auszeichnung. Es ist einfach schön zu wissen, dass der Name Dunlop auch außerhalb des Rennsports so viel Strahlkraft hat.»

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