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Michael Dunlop: «Habe mich nie an Joey gemessen»

Von Helmut Ohner
Ein stiller Gruß Richtung Himmel - Michael Dunlop denkt bei seinem Triumh an Onkel Joey Dunlop

Ein stiller Gruß Richtung Himmel - Michael Dunlop denkt bei seinem Triumh an Onkel Joey Dunlop

Mit seinem 27. TT-Sieg im ersten Supertwin-Rennen überflügelte Michael Dunlop seinen legendären Onkel Joey Dunlop. Der 35-jährige Nordire aus Ballymoney krönte sich selbst zum neuen «King of the Mountain».

Am 5. Juni wurde bei der Tourist Trophy ein neues Kapitel geschrieben. An diesem denkwürdigen Tag gewann Michael Dunlop auf seiner Paton das erste Rennen der Klasse Supertwin. Es war sein 27. Sieg auf dem berühmt berüchtigten Snaefell Mountain Course. Damit stellte er sogar seinen legendären Onkel Joey Dunlop in den Schatten, der es bei der TT auf 26 Siege gebracht hatte, bevor er am 2. Juli 2000 bei einem Rennen auf dem 6,026 Kilometer langen Pirita-Kose-Kloostrimetsa Rundkurs in Tallinn (Estland) sein Leben verlor.

Wenn es überhaupt noch eines Beweises bedurft hätte, aber mit dieser außergewöhnlichen Leistung hat der 35-jährige Junggeselle aus dem kleinen nordirischen Städtchen Ballymoney spätestens jetzt seine unvergleichliche Fahrzeugbeherrschung, seine zu allem bereite Entschlossenheit und seine uneingeschränkte Leidenschaft für den Straßenrennsport unter Beweis gestellt.

«Hingabe, unbedingtes Engagement und das Streben nach Spitzenleistungen – diese Eigenschaften verbinden unsere Rennabteilung und Michael Dunlop, und wir beide erreichen sie mit dem gleichen Treibstoff: der Leidenschaft», verweist David Robert, Furygan-Manager für Kommunikation, Marketing und Sponsoring, auf die seit 2013 bestehende Zusammenarbeit. «Was Michael an diesem Tag geleistet hat, ist die Krönung einer unglaublichen Performance bei einer einzigartigen Veranstaltung, und wir sind glücklich, dass wir ihn auf seinem Weg begleiten dürfen.»

«Es könnten bereits 28 Siege sein», spielte Dunlop auf den Umstand an, dass er das Superbike-Rennen nur deshalb nicht gewonnen hatte, weil er auf der Strecke anhalten musste, um ein loses Visier zu befestigen. So wurde aus einem Vorsprung von über 25 Sekunden ein Rückstand von beinahe 30 Sekunden. «Ich habe mich nie an Joey gemessen, und das will ich auch weiterhin nicht tun. Er war ein besonderes Talent, und jeder strebt danach, so zu sein wie er. Ich habe Rekorde gebrochen, aber das tat ich für mich. Das ist das, was ich mir immer gewünscht habe.»

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