Michael Schrey gelingt die VLN-Titelverteidigung

Von Sören Herweg
VLN
Misson geglückt: Michael Schrey holt auch im Jahr 2017 den VLN-Meistertitel

Misson geglückt: Michael Schrey holt auch im Jahr 2017 den VLN-Meistertitel

Nach einem spannenden Saisonfinale auf der Nürburgring-Nordschleife stehen die Titelträger in der Langstreckenmeisterschaft fest. Michael Schrey verteidigt seinen Titel.

Mit einer taktischen Meisterleistung konnte Michael Schrey seinen Meistertitel in der VLN verteidigen. Der Pilot aus Wallenhorst entschied sich erst kurz vor Beginn des Rennwochenendes zum Doppelstart, neben seinem üblichen BMW M235i Racing von Bonk Motorsport startete Schrey auch auf dem Volkswagen Golf GTI TCR von Matilda Racing. Der Golf, den er sich mit Andreas Gülden und Benjamin Leuchter teilte, gab dieses Jahr den Ton in der TCR-Klasse an. Da die Starterzahl von sechs TCR-Fahrzeugen bei einem Klassensieg Schrey genügend Punkte für die Titelverteidigung bescheren würde, entschied er sich am Renntag dazu seine Meisterschaftspunkte in dieser Wertung einzufahren. Hierdurch konnte Schrey den harten Kampf im BMW M235i Racing Cup vermeiden. Nach vier Runden im BMW M235i Racing Cup Fahrzeug parkte Schrey in der Box, trotzdem konnte er aber auch in der Cup Wertung seinen Meistertitel verteidigen. Für sein Team von Bonk Motorsport ist es der fünfte Meistertitel auf der Nürburgring-Nordschleife, den Teamtitel im BMW M235i Racing Cup konnte man ebenfalls erfolgreich verteidigen.

«Wahnsinn», strahlte Schrey nach seinem siebten Klassensieg 2017. «Ich kann noch gar nicht fassen, dass es wieder geklappt hat. Es war in diesem Jahr unglaublich eng an der Spitze. Der Druck war enorm, viel größer als 2016. Das werden wir jetzt gebührend feiern.» Mit sechs Klassensiegen im BMW M235i Racing Cup und dem Triumph in der TCR-Klasse beim Saisonfinale hatte Schrey dann in der Endabrechnung 0,2 Punkte Vorsprung auf Christian Konnerth, Daniel Zils und Norbert Fischer im Porsche Cayman des Pixum Team Adrenalin Motorsport. Marcel Manheller landete auf dem dritten Tabellenrang.

Christian Konnerth, Norbert Fischer und Daniel Zils konnten sich trotzdem freuen, beim Saisonfinale holten sie den Wertungsgruppensieg der VLN Produktionswagen. Damit sicherte sich das Trio den Titel in der VLN Produktionswagen-Trophäe. Hier landete Manheller auf dem zweiten Platz, dahinter reihte sich Claudius Karch ein. In der VLN Junior Trophäe glückte Porsche Pilot Alexander Mies von GetSpeed Performance die Titelverteidigung. Zweiter wurde Thomas Jäger vor David Griessner.

Mit ihren fünf Saisonsiegen holte Manthey Racing souverän den Titel in der VLN Speed-Trophäe für die Fahrzeuge die um den Gesamtsieg in der Langstreckenmeisterschaft fahren. Das Podium komplettierten Land Motorsport und Black Falcon. Moritz Kranz, Hamza Owega und Alex Schula sicherten sich schon beim siebten Saisonrennen den Titel in der Porsche Cayman GT4 Trophy, GetSpeed Performance und Mathol Racing komplettierten das Podium. Den Meistertitel im Toyota TMG GT86 Cup sicherten sich die beiden Eidgenossen Manuel Amweg und Frédéric Yerly.


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