WRC

Hyundai: Rotation im Team ist der Erfolgsschlüssel

Von Toni Hoffmann - 26.12.2019 17:30

Andrea Adamo, Direktor bei Hyundai Motorsport, verteidigt erneut seine Strategie der Rotation im Team, mit der es möglich gewesen sei, dass Hyundai die Herstellerwertung in der Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen hat.

Mit fünf Teams, die das ganze Jahr über im Einsatz sind, hat Hyundai Motorsport zu Beginn der Saison 2019 erklärt, dass man alles daran setzen werde, um das vorrangige Ziel von Adamo, die Weltmeisterschaft diesmal zu gewinnen, zu erreichen. Adamo hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er alles tun werde, um dieses Ziel auch zu erreichen und auch die nominierten Teams gegebenenfalls auch von einer Rallye zur nächsten zu wechseln. Eine Strategie, die letztlich auch aufging. Hierzu trugen Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul, Dani Sordo/Carlos del Barrio, Andreas Mikkelsen/Anders Jäger, Sébastien Loeb/Daniel Elena und Craig Breen/Paul Nagle bei.

«Während der gesamten WM-Saison haben wir selten Gelegenheit, Bilanz unserer Leistungen zu ziehen», meint Adamo. «Es ist gut, dass am Gewinn der Herstellerwertung die Fahrer und das gesamte Team beteiligt waren. Die Entscheidung, die Fahrer jeweils auszuwählen, erwies sich als richtig. Ich bin ihnen dankbar, dass sie dies verstanden und akzeptiert haben, auch wenn es manchmal nicht immer einfach war.»

Außer im Rallyesport konnte Huyndai Motorsport mit der Abteilung BRC Hyundai mit Norbert Michelisz im Finale in Malaysia auch den Fahrertitel in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTRC gewinnen.

«Wir sind auf dem besten Weg zu zeigen, dass Hyundai eine echte Kraft im Motorsport ist», führt Adamo gegenüber autohebdo weiter aus. «Wir haben unseren WTCR-Auszeichnungen in der vergangenen Saison einen historischen Titel in der Rallye-Weltmeisterschaft hinzugefügt und gezeigt, dass wir alle Teamplayer sind, die ein klares Ziel verfolgen: Ergebnisse für Hyundai zu liefern. Mit der Ankunft des neuen Rallye-Weltmeister Ott Tänak können wir uns nun vorstellen, dass es für unser Team in Alzenau jetzt ein wichtiges Ziel ist, dass einer unserer Fahrer die WM-Krone aufsetzen kann.»

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